1. Quid Pro Quo Ch. 03


    Datum: 20.11.2022, Kategorien: Betagt, Autor: byOmega666

    ... Ihnen einige unserer besten Geschäftspartner vor."
    
    Bevor Michaela nachfragen konnte, was es sich mit der „Hauptattraktion" auf sich hätte, nahm er Michaela bei der Hand und führte sie von einem Mann und von einer Frau zur nächsten. Immer stellte er Michaela als die Wahl des Abends vor, worauf die Angesprochenen zustimmend nickten und Mario Komplimente für seine Wahl machten. Michaela schätze die Anzahl der Gäste auf 20 bis 25, davon zirka die Hälfte Mitarbeiter:innen und die andere Hälfte Geschäftsfreunde. Die Pagen, so erfuhr sie auf Nachfrage, waren Trainees der Firma.
    
    Im Vorbeigehen registrierte Michaela die Verkäuferin aus dem Bekleidungsgeschäft. Sie erinnerte sich noch an ihren Vornamen, Gaby, und an ihr geäußertes Interesse, Michaela mal auszuprobieren. Sie ertappte sich in Gedanken dabei, wie sie sich vorstellte, Gaby intensiv zu küssen. Es stieß sie zumindest nicht ab.
    
    Nach der Vorstellungsrunde wurde Michaela sofort von einem der Partygäste auf die Tanzfläche gezogen. Die nächste Stunde wurde sie unter fast allen Gästen durchgereicht. Jeder Mann und fast jede Frau wollte sie mal in den Arm nehmen, mit ihr tanzen, mit ihr einen Sekt trinken, sie küssen. Michaela trank in der kurzen Zeit, in der sie auf der Party war, mit so vielen Brüderschaft, dass sie bald nicht mehr wusste, mit wem sie eigentlich per „du" war und wen sie alles schon geküsst hatte. Sie war bereits ein wenig abgetrunken. Bislang schien die Party eine ganz normale Silvesterparty zu ...
    ... sein.
    
    Gegen 23 Uhr 30 aber kam Petra Schönborn zu ihr auf die Tanzfläche und flüsterte ihr ins Ohr, dass sie ihr folgen solle. Als Michaela dem Befehl zuerst nicht befolgen wollte, herrschte Frau Schönborn sie an, dass dies keine Bitte wäre, sondern sie einen Auftrag der beiden Direktoren auszuführen hätte und Michaela endlich ihren Arsch in Bewegung setzen solle.
    
    Petra ging voraus durch einige Flure und dann hinab in die Kellerräume, wo sie schließlich durch eine große Eingangstür einen ebenso großen Raum wie den Partysaal betraten. Dieser Raum war stockdunkel. Als Petra einen Wandschalter drückte, hüllte ein scharf abgegrenzter Lichtkegel ein kleines, rundes Podest mitten im Raum in ein gleißendes Licht. Michaela konnte in diesem Licht eine von der Decke, mitten über dem Podest herabhängende Kette sehen. Weitere kleine Lampen an den Wänden leuchteten schwach auf. Michaela sah einige Sitzgruppen, die jeweils zwei bis drei Leuten Platz boten. Im hinteren Bereich des Zimmers erkannte sie darüber hinaus ein sehr großes Polsterbett mit vielen kleineren Kissen. An den restlichen Wänden waren Andreaskreuze, Ketten, Handschellen und viele andere Sexspielzeuge installiert bzw. ausgelegt. Michaela erinnerte das ganze Ensemble an eine Folterkammer.
    
    „Los, steig auf das Podest und zieh dich aus, Schlampe!", fauchte Frau Schönborn Michaela an. „Schließlich bist du doch heute die Hauptattraktion des Abends und ich muss dich noch für die Damen und Herren vorbereiten."
    
    Michaela stieg nur ...
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