1. Nachricht von Sam


    Datum: 15.12.2022, Kategorien: Erotische Verbindungen, Autor: byRobiene

    Unser gemeinsames Leben war perfekt. Ich hatte Samuel meinen Traummann gefunden, der mich genauso vergötterte, wie ich ihn bewunderte. Acht Jahre waren wir nun schon glücklich verheiratet und liebten uns noch wie am ersten Tag.
    
    Samuel selbst empfand seinen Namen als altmodisch und wurde deshalb von allen nur Sam genannt. Kennengelernt hatte ich Sam bei einer Großdemonstration. Er sorgte als schützender Polizist für Recht und Ordnung, ich als junge rebellische Weltverbesserin für Stress und Unruhe. Aus einem, im Nachhinein betrachtet, völlig sinnlosen Streit wurde große Liebe.
    
    Nach einem Jahr heirateten wir und kauften ein kleines Haus am Stadtrand. Als freie Journalistin und Autorin verdiente ich genauso gut wie Sam. Sam liebte seinen Beruf und verbrachte auch in seiner Freizeit viel Zeit mit Julius seinem Kollegen und besten Freund. Die beiden kannten sich seit der Polizeischule und hielten zusammen wie Pech und Schwefel.
    
    Ähnlich wie Sam war Julius sportlich durchtrainiert und voller Lebensfreude.
    
    Oft saßen wir nach Feierabend noch zu Dritt auf unserer Terrasse. Bis in die Nacht redeten wir über Gott und die Welt, tranken Wein und Bier und lachten viel gemeinsam.
    
    Der Sex mit Sam war abwechslungsreich und überraschend. Oftmals fielen wir spontan übereinander her und liebten uns hemmungslos und voller Leidenschaft. Ort und Situation spielten dabei meist keine Rolle. Wir probierten die verrücktesten Ideen aus und lebten frei und ohne festen Plan. Wenn wir ...
    ... Hunger hatten aßen wir, wenn wir müde waren schliefen wir und wenn wir Lust auf Sex hatten fickten wir.
    
    An einem milden Sommerabend, saß ich auf der Terrasse unseres Hauses und schrieb an meinem aktuellen Roman. Ich kam gerade gut voran, als mein Smartphone vibrierte und mir eine Nachricht von Sam anzeigte, der an diesem Tag Bürodienst in seiner Polizeidienststelle hatte:
    
    "Hallo kleine Maus. (So nannte er mich oft und in der Tat bin ich knapp 20cm kleiner als er.) Kann heute früher Feierabend machen und bin total verrückt nach dir. Öffne bitte gegen 18:30 die Terrassentür einen kleinen Spalt. Setz dich unbekleidet mit verbundenen Augen auf den Fernsehsessel und leg deine Beine gespreizt über die Armlehnen. Erwarte mich so. Ich möchte nicht, dass wir miteinander reden, sondern uns nur gegenseitig fühlen. Ich freue mich sehr auf dich! Tausend Küsse. Dein Sam."
    
    Unweigerlich musste ich lächeln und freute mich ebenfalls auf eine neue überraschende Verrücktheit meines Mannes. Je näher der Zeitpunkt rückte, desto aufgeregter wurde ich und spürte ein erwartungsvolles Kribbeln in meinem Bauch.
    
    Kurz vor der angegebenen Zeit ließ ich die Tür der Terrasse eine handbreit geöffnet und schlüpfte aus meinem Sommerkleid, unter dem ich eh nichts trug. Aufgeregt nahm ich meine schwarze Schlafmaske aus dem Nachtschrank. Wie von Sam gefordert, setzte ich mich breitbeinig auf den bequemen Ohrensessel. Meine weit gespreiten Beine legte ich über die Armlehnen und spürte erneut ein erregendes ...
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