-
Valentinstag
Datum: 20.12.2022, Kategorien: Erotische Verbindungen, Autor: byblumenthal
... stand offen, doch ich brachte keinen Ton heraus. Vor mir stand Doreen und lächelte mich -- fast schon schüchtern -- an. Und wie sie da stand. Nicht in Jeans und Top, wie heute Morgen in der Schule, sondern in einem langen, eleganten, schwarzen Kleid, dass ihre Figur wunderbar zur Geltung brachte. Ihr Körper war die perfekte Kombination aus trainierter Sportlichkeit und kurvenreicher Weiblichkeit. Darüber trug sie eine Jacke, die offen stand. Die langen, dunklen Haare, sonst zu einem ordentlichen Zopf gebunden, fielen ihr offen über die Schultern. Sie sah zum Anbeißen aus. Für einen Moment befürchtete ich einen Scherz und das gleich ihre Freundinnen hinter den Bäumen auftauchten und sich über mein dummes Gesicht amüsieren würden. Aber niemand erschien und Doreen setzte sich neben mich. Ein paar Minuten sagten wir kein Wort, doch plötzlich mussten wir beide gleichzeitig laut loslachen. Als wir uns etwas beruhigt hatten, fragte ich: „Wollen wir zusammen essen gehen? Hier in der Nähe gibt es ein schönes Restaurant." Doreen strahlte. „Das ist eine tolle Idee. Gehen wir!" Wenig später saßen wir uns gegenüber und nach einem halben Glas Rotwein war das Eis zwischen uns gebrochen und wir redeten zwanglos miteinander. Vor allem aus Doreen brach es heraus, als sie mir erzählte, dass sie schon seit Monaten an mir interessiert war. Eben weil ich nicht wie ein idiotisch sabbernder Hund hinter ihr herlief, sondern mich ihr gegenüber immer normal verhalten hatte. Was ich als ...
... professionell empfunden hatte, fand sie charmant und anziehend. Ich gestand ihr, dass ich immer das Gefühl hatte, nie in ihrer Liga zu spielen, was sie zu einem Lachen animierte: „Eine Beziehung ist doch keine Ballsportart.", meinte sie amüsiert. „Da gibt es keine Ligen. Nur zwei Menschen, die füreinander Gefühle haben." Das Funkeln in ihren grünen Augen unterstrich ihre Aussage regelrecht. Der Abend verging wie im Flug. Doreen zeigte sich von einer fröhlichen und humorvollen Seite, die ich so noch nie bei ihr gesehen hatte und die mir gut gefiel. Ich verlor mit jeder Minute mehr von meiner Unsicherheit und flirtete sogar mit ihr, was bei ihr wiederum sichtlich gut ankam. Es war schon mitten in der Nacht, als wir das Restaurant wieder verließen. Wir sogen die frische Luft ein und ich wollte gerade nach dem wie weiter fragen, als Doreen sich in meine Arme schmiegte und mich einfach küsste. Völlig perplex erwiderte ich ihren Kuss, schmeckte die Süße ihrer Lippen und die Wärme ihres Körpers, da sie sich dabei fest an mich drückte. „Es geht bestimmt alles etwas schnell...", flüsterte Doreen, als wir unsere Lippen voneinander lösen konnten, „aber möchtest du vielleicht noch mit zu mir kommen?" Ich wollte. Hand in Hand liefen wir los. Plötzlich war die Anspannung wieder da. Auch wenn wir uns bemühten weiterhin ungezwungen zu reden, merkte man deutlich die Aufregung bei uns beiden. Als wir an ihrer Wohnung ankamen und sie die Tür aufschloss, fragte ich nach ihren Eltern. „Nicht da.", ...