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Eine Pflanze mit Pfiff Kapitel 01
Datum: 06.03.2023, Kategorien: Romane und Kurzromane, Autor: byAldebaranKastor
Vorwort: Dies ist eine uralte Geschichte von mir und entspricht nicht mehr meinen Ansprüchen, auch würde ich den Text anders schreiben. Jedoch habe ich leider keine Zeit dafür, ihn entsprechend abzuändern. Trotzdem habe ich mich dazu entschlossen, ihn hier einzustellen. Vielleicht hat der eine oder andere Spaß daran, ihn zu lesen. Es wäre zu schade drum, wenn die Datei in irgendeiner Ecke meiner Festplatte vermodert. Kastor Aldebaran Kapitel 1 Alles fing mit dem Buchen einer Reise an. Wirklich nichts sonderlich Aufregendes, aber es sollte dieses Mal weiter weggehen als vorher. Also ging ich ins Reisebüro meines Vertrauens, mochte keine Buchung über das Internet. Für mich war der persönliche Kontakt zu den Menschen wichtig und davon abgesehen, konnten sie mir, unter Umständen bessere Preise machen, als im Netz. Nicht umsonst hatten sie ihren Job über mehrere Jahre lernen müssen und als Reisekauffrau oder Mann kannte man sich aus, was in der Natur der Dinge lag. Also ging ich hinein und ließ ich mich von Tina beraten, die mich und meine Wünsche kannte. Sie freute sich, wenn ich sie besuchte, meine Wünsche beschränkten sich nicht auf die einfallslosen Einfälle, die ihr jeden Tag zuhauf angetragen wurden. Zwei Wochen Mallorca waren keine Herausforderung und die liebte sie über alles. Wir saßen zwei Stunden zusammen und waren damit beschäftigt, Entsprechendes für mich zu finden. Es war nicht einfach, doch zum Schluss waren wir uns darüber einig, dass ein ...
... Urlaub in Südamerika das richtige für mich war. Ich wollte den Amazonas sehen und den Urwald mit seinen Tausenden von Arten und Formen erkunden, zumindest soweit es möglich war. Ehrlich gesagt bin ich kein Abenteurer. Ein Urlaub mit Rucksack wäre nichts für mich, was nicht heißt, dass ich am Abend eine Dusche haben muss, aber Führung musste sein. Leider. Ich wäre lieber alleine unterwegs gewesen, doch das traute ich mich nicht. Zum Schluss kam eine Art Studienreise mit Freizeitanteil heraus. Ich würde viel erfahren und in manche Gegend kommen, in die sich normale Touristen nicht verirrten. Ein Mittelding zwischen Pauschaltourismus und Abenteuerurlaub. Ein viertel Jahr später saß ich im Flieger und freute mich auf das, was vor mir lag. Dabei stellte ich mir Dinge vor wie Riesenschlangen und Kaimane, die träge am Ufer lagen und sich die Sonne auf den Panzer scheinen ließen. Dazu diverse bunte Papageien, die kreischend durch die Luft flatterten. Das gesamte Potpourri von Tieren, die einem in den Sinn kamen, wenn man über Südamerika nachdachte. Bis es soweit war, dauerte es zwei Tage, denn irgendwie musste man dorthin kommen und das wurde anstrengend. Als ich aus dem Flugzeug stieg, wurde mir bewusste, wo ich mich befand. Die Hitze und Luftfeuchtigkeit, waren enorm. Kaum war ich außerhalb des Flugzeugs, begann ich mit schwitzen und das höre nicht auf. Wenig später klebten mir die Klamotten am Körper und ich war nur froh darüber, dass es den anderen nicht anders ...