1. Die korsische Nixe


    Datum: 20.03.2023, Kategorien: Erotische Verbindungen, Autor: byLongJohnFicker

    Mit frisch bestandenem Abitur in der Tasche und einer großartigen Zukunft vor unseren Augen sind meinen besten Schulkameraden und ich nach Korsika gefahren. Dort wollten wir im Norden der Insel campen und unsere freie Zeit vor dem Studium vertreiben. An einem heißen, sonnigen Tag machten wir einen Trip an die felsige Westküste, um dort zu schnorcheln. In dem klaren Wasser der von den Felsen zerklüfteten Küste konnten wir viele bunte Fische und Pflanzen entdecken. Zwischendurch wärmten wir uns in der hochstehenden Sonne wieder auf.
    
    Der Tag verging wie im Fluge und die Sonne senkte sich bald dem Meer zu, da ging ich noch ein letztes Mal ins Wasser. Meine Freunde - alle keine so geübten Schwimmer wie ich - hatten keine Kraft mehr und bereiteten lieber schon mal den Grill vor. Einmal so für sich allein durch das Meer zu schwimmen war herrlich; ich genoss die einsame Stille und das warme Wasser und hatte noch lange nicht das Bedürfnis an Land zu gehen. Stattdessen schwamm ich noch ein wenig weiter am Ufer entlang und um den nächsten Felsvorsprung in die angrenzende Bucht.
    
    Dort tauchte ich ab und entdeckte sie: eine echte Nixe mit langen Haaren, blanken Brüsten und einem blau-rot glitzernden Fischschwanz. Natürlich traute ich meinen Augen nicht, fasste mich aber schnell und näherte mich ihr vorsichtig im Schutz der schroffen Felsen. Fasziniert beobachtete ich, wie sie elegant zwischen den Fischen und Felsen dahinglitt. Ihr dunkles Haar waberte über ihren hellen Rücken bis ...
    ... knapp an den Saum ihres in der Sonne glitzernden Fischschwanzes. Ein Schwarm Mönchsfische schien sie auf ihrem Weg den Felsen entlang zu begleiten. Es war ein solch friedvoller und unwirklicher Moment, dass mir wahrlich die Luft ausblieb.
    
    Nur für einen Moment schwamm ich schnell an die Oberfläche zurück, um neuen Atem zu holen. Doch als ich auf meinen Beobachtungsplatz zurückkehrte, war meine Nixe verschwunden. Ich tauchte suchend dorthin, wo ich sie zuletzt gesehen hatte, doch von ihr war nichts mehr zu sehen. Nachdem ich noch zweimal zur Wasseroberfläche zurückmusste, gestand ich mir ein, dass ich wohl geträumt haben musste. Verwundert über mich selbst tauchte ich langsam zurück.
    
    Doch in diesem Moment erschien plötzlich meine Schönheit hinter einem Felsvorsprung und winkte mir zu. Sie deutete auf einen Felsen bei ihr in der Nähe und gestikulierte mir dort hin zu kommen. Ohne zu zögern befolgt ich ihren Rat und als wir uns dort trafen, präsentierte sie mir den größten Meerpfau, den ich je gesehen hatte. Mindestens 20 cm war er lang und suchte zwischen den Felsen nach Schnecken und kleinen Krebsen. Lange konnte ich das schöne Tier nicht bewundern, die Lungen forderten mal wieder viel zu schnell nach frischer Luft.
    
    Als ich nach dem Atemholen am Meerpfau ankam, war die Nixe abermals fort. Ich entdeckte sie in kurzer Entfernung auf einem dicht bewachsenen Felsvorsprung. Von dort kam sie auf mich zu und wir tauchten gemeinsam am Riff entlang und fanden noch viele schöne ...
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