-
Bea 02
Datum: 04.06.2023, Kategorien: Erotische Verbindungen, Autor: bynovator
Das, was ich mit Bea erlebt hatte, wirkte einige Tage bei mir nach und immer wieder musste ich daran denken. Wir hatten noch eine Weile auf dem Bett gelegen und geredet und ich konnte gut nachvollziehen, was sie mir von ihrem Beruf erzählte, von den inneren Zwängen und Erwartungen an Seriösität und Anständigkeit, denen sie sich täglich ausgesetzt fühlte, natürlich auch denen, die sie an sich selbst hatte, und von der Lust, die es ihr bereitete, beim Sex aus dieser anständigen Welt auszubrechen und Dinge zu tun, die ihrem Alltag völlig entgegenstanden. Sie war eine starke und emanzipierte Frau, aber in manchen Momenten erregte es sie gerade, sich benutzen zu lassen, und intuitiv hatte ich das Richtige getan als ich ihr auch noch ins Gesicht gespritzt hatte. Es war ihre Art, sich Luft zu machen, sich etwas Gutes zu tun. Ich konnte das nachvollziehen, hatte ich doch umgekehrt etwas Ähnliches erlebt: Indem ich auf ihren Wunsch hin tat, was ich mir selbst nie erlaubt hätte, erlebte ich eine Erregung und einen Höhepunkt, die ich so noch nicht gekannt hatte. Was folgte aus alldem? Dass es gewaltsamer und rücksichtsloser zugehen würde, wenn wir in Zukunft Sex hätten, denn dass wir beide uns wieder treffen wollten, war schnell klar? Nein, gewaltsam und rücksichtslos traf es nicht. Es ging letztlich gar nicht um Härte oder Brutalität, es ging vielmehr darum, immer mal wieder auch Dinge miteinander oder auf eine Weise zu tun, die man als "verrucht" oder als "unanständig" ansehen ...
... konnte. Hatte Bea sich nicht so ähnlich ausgedrückt: Zärtlichkeit ist schön, aber manchmal brauche ich es verboten oder dreckig? Regeln und Grenzen sind gut und sinnvoll, aber manchmal muss man eine Regel auch brechen, eine Grenze überschreiten, um sich wirklich lebendig fühlen zu können. Beim Sex ließ sich das auf besonders lustvolle Weise und gefahrlos ausprobieren, solange beide das wollten, und dass ich dazu auch in der Lage war, hatte ich erlebt. Trotzdem fühlte ich mich etwas unter Druck vor unserem nächsten Treffen, denn ich bildete mir ein, dass jetzt ich der Aktivere sein und sie mit einem Wunsch von mir überraschen müsse, der sie fordern und an oder leicht über ihre Grenzen bringen würde. Aber so bin ich nicht gestrickt. Ich plane nicht, was ich demnächst beim Sex erleben möchte, sondern lasse mich lieber von der Situation mitreißen. Meine Sorgen waren aber auch völlig unbegründet. Als wir uns das nächste Mal trafen, war Bea eher in zärtlicher Laune. Wir schmußten und küssten uns, erregten uns sanft und langsam gegenseitig mit unseren Fingern und Mündern und schließlich griff ich nach einem Kondom, weil wir Verkehr haben wollten. "Hast Du eine Lieblingsstellung," fragte sie mich und ich verneinte, weil es mir außer meiner Vorliebe für aktiven und passiven Oralverkehr tatsächlich nicht wichtig war, ob ich von vorne oder von hinten in meine Partnerin eindrang. Das einzige, was nicht ganz unwichtig war, war die Tatsache, dass ich oft sehr schnell zum Ziel kam, wenn ich ...