1. Die Absteige


    Datum: 04.06.2023, Kategorien: Erotische Verbindungen, Autor: bySteffi25

    Schon beim Betreten des Hotelzimmers spürte ich den günstigen Preis sehr deutlich. Ich blickte aus dem Fenster direkt auf den nächsten Hotelriegel. Balkons gab es keine. Lediglich Fenster, die vom Fußboden bis zur Decke verglast waren. Ich lehnte mich aus dem Fenster und konnte entlang der Hauswand das Meer sehen. Der im Reisebüro versprochene direkte Blick aufs Meer entpuppte sich als steinige Küste.
    
    Aber das passt schon. Es war ja schließlich kein Traumurlaub. Meine Verlobte brannte durch. Und als mir zu Hause die Decke auf dem Kopf fiel, musste ich einfach raus. Völlig überstürzt buchte ich irgendetwas, Hauptsache schnell und günstig!
    
    Ich machte noch einen Abendspaziergang und genoss auf einen der unbequemen Steine den Sonnenuntergang. Abends aß ich noch eine Kleinigkeit in der Hotelbar. Dann betrat ich erneut mein Zimmer. Wenigstens war die Minibar einigermaßen bezahlbar. Ich plünderte und gönnte mir ein Bier. Im Fernsehen gab es nur zwei deutsche Fernsehsender und wie üblich nichts spannendes. Ich schaltete das Gerät wieder aus und blickte noch einmal aus dem Fenster auf diesen grauen Riegel. Ich hörte das Meeresrauschen. Ich beschloss, am Folgetag einen kleinen Gewaltmarsch zum Sandstrand zu machen. Und eigentlich könnte ich mich auch schon schlafen legen.
    
    Gegenüber wurde ein Licht angeschaltet. Ein nackter Mann nur mit Unterhose begleitet kam zum Fenster und ließ das Rollo herunter. Er unterbrach allerdings in der Mitte - bis etwa zu seinem Bauch. Er blieb ...
    ... einen Moment stehen. Ich blickte neidisch auf seinen Waschbrettbauch. Ich schaltete vorsichtshalber bei mir das Licht aus.
    
    Als ich wieder herüberschaute, war der Mann nicht mehr alleine. Neben ihm kniete eine schwarzhaarige Strandnixe. Sie standen gedreht zum Fenster. Ihr farbenfroher Bikini leuchtete. Überhaupt war das Zimmer sehr gut ausgeleuchtet. Hinter dem Rollo erkannte ich auch die Konturen des Mannes.
    
    Die Strandnixe massierte seine Schenkel. Eine Hand wanderte durch seinen Schritt. In seiner Hose wurde es enger. Die Nixe blickte zu ihm auf. Wenn ich seinen Kopf richtig deutete, schaute er herunter. Es sah aus, als würden sie sich gegenseitig anlächeln. Ich mag lächelnde Frauen. Sie sagte etwas zu ihm. Ich konnte es nicht hören, doch würde es gerne.
    
    Sie blickte ebenso aus dem Fenster. Ich wich zur Seite. Eigentlich dürfte sie mich in der Dunkelheit nicht sehen. Und doch blickte sie lächelnd zu meinem Hotelriegel entgegen. Ich fragte mich, ob sie wusste, dass ich ihr zuschaute. Es könnte auch sein, dass sie es nur pro forma machte mit dem Ziel, dass irgendjemand sie beobachtete. Welcher Mann würde schließlich nicht zuschauen? Und die Frauen sind bestimmt auch nicht besser.
    
    Sie wandte sich wieder der Schamregion des Kerls zu. Ich sah, wie sie mit dem Bund seines Slips spielte. Eine Hand griff in den Schritt. Sie kraulte seine Eier.
    
    Es war der Moment, in dem mir bewusst wurde, dass ich eine Mordslatte hatte. Ich setzte mich vors Fenster und massierte meine ...
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