1. Ein Tag in Grooteburg 01


    Datum: 14.06.2023, Kategorien: Erotische Verbindungen, Autor: byLilly_Maus

    ... verbrachte, als ich mein Examen machte. Na, ich muss sagen, dass ich im Büro arbeite. Andere finden das sehr langweilig, aber mir gefällt es. Ich lebe dort richtig auf und es macht mir Spaß. Ich arbeite auch hier in der Stadt. Wenn man in einer Gemeinde groß geworden ist, dann fühlt man sich dort auch wohl. Ja, und wenn ich zu viel Zeit habe, dann mache ich für Fremde eine Führung durch die Stadt. Das macht Freude und gibt noch ein paar Euro extra."
    
    Er beobachtete Monika und taxierte sie erst einmal. Das machte er immer so, wenn er mit fremden Menschen zusammen kam. Er war als beruflich vorbelastet. Sie hatte ein hübsches Gesicht, eingerahmt von schulterlangen, braunen Haaren. Ihre Augen waren braun. Und sie schien auch größere, sicher wohlgeformte Brüste zu haben. Irgendwie schien sie ihm zu gefallen, ja, sie war sein Typ.
    
    „Donnerwetter", entfuhr es Eberhard, „das hört sich gut an. Vielleicht kannst du mir ja auch einen kleinen Rundgang ermöglichen. Mit den wichtigsten Daten und Ereignissen. Ich werde auch interessiert zuhören. Du kannst mich danach auch abfragen, wie viel ich behalten habe. Oder geht das für eine Person nicht?"
    
    „Hm, eigentlich mache ich das nicht für eine Person. Aber du hast so nett gefragt. Und außerdem scheinst du ein ganz Netter zu sein. Wir können hier gleich anfangen. Wenn du dich umschaust, so siehst du dort hinten ein kleines Denkmal oder besser gesagt, eine Statue. Das ist der Sohn des Königs Joseff, der war im 14. Jahrhundert hier und hat ...
    ... gegen die Schweden gekämpft. Und links daneben siehst du eine nach unten verlaufende Kerbe in der Mauer. Man sagt, das hätte er im Kampf mit einem Gegner mit seinem Schwert hinein gehauen."
    
    Eberhard sah sich den Kratzer genauer an und meinte schließlich: „Na, ich hätte da doch an etwas anderes gedacht."
    
    „Jetzt kann ich nur sagen, kein Geschichtsverständnis oder du bist ein Ferkel. So habe ich das noch nie gesehen."
    
    Nun musste Eberhard doch mit etwas anderem anfangen, sonst wäre wohl ihr fesselndes Gespräch bald vorbei.
    
    „Sag mal, was mich mehr interessiert, wie hast du denn nach der Grenzöffnung hier alles erlebt?"
    
    „Ach, ich war ja noch sehr klein. Und dann ging alles sehr schnell und fast an uns vorbei. Man muss wohl sehr aufpassen, dass man am Ball blieb und etwas von dem Westkuchen abbekam. Ich glaube aber, dass wir im Osten gute Voraussetzungen haben, etwas Gutes zu machen. Doch nun darfst du aufstehen, denn ausgeruht hast du dich wohl genug. Ich werde dir noch etliches der Stadt zeigen -- mit Informationen über die Geschichte. Ich will hoffen, dass du gut zu Fuß bist."
    
    „Oh ja", antwortete Eberhard, „das können wir machen. Es freut mich, dass ich so eine freundliche Fremdenführerin gefunden habe."
    
    Sie gingen also los und sahen sich den kleinen Marktplatz an, die zwei Denkmäler dort und das kleine Bürgermeisterhaus. Schließlich zeigte sie ihm die langen Straßen mit den kleinen Häuschen. Diese waren recht bunt, sauber geputzt und gut anzusehen. Auch den ...
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