1. Ein Tag in Grooteburg 01


    Datum: 14.06.2023, Kategorien: Erotische Verbindungen, Autor: byLilly_Maus

    ... kleinen Hafen, Grooteburg lag ja an der Mündung des kleinen Nebenarms der Elbe, zeigte sie ihm.
    
    Und er dachte, dass er dies ja wohl kaum als Einzelperson gesehen hätte. Darum war er sehr froh, dass er diese nette Begleiterin gefunden hatte.
    
    Immer wieder blickten sie sich an und lächelten. Es war, als würde etwas zwischen ihnen sein, was schon vorher dagewesen war, ohne dass sie es wussten. Zwischendurch warfen sie sich Blicke zu, fast unbemerkt vom anderen, und freuten sich einfach. Ab und zu griffen sie sich an die Hände, halfen sich oder taten es einfach nur so. Manchmal dachte sie oder er, dass man es nicht zu doll machen sollte, sonst würde man den anderen nicht so schnell wieder loswerden. Es war, als würde man sich schon lange, sehr lange kennen. Es war schön, wenn sie so Hand an Hand über die Straßen gingen.
    
    So verging die Zeit. Es war bald 18.00 Uhr und als Monika sagte, dass sie ihm noch den alten Kaffeekeller zeigen wollte, sagte er, dass es wohl reichen würde. Er hatte genug an Geschichte gehört und gesehen und wollte sich jetzt doch etwas ausruhen. Monika bekam ein schlechtes Gewissen. Hatte sie es übertrieben? So lange war das doch gar nicht gewesen, aber als sie auf die Uhr schaute, wusste sie, dass es schon spät war.
    
    „Weißt du, ich schlage vor, dass wir jetzt etwas essen gehen. Du darfst dir etwas aussuchen und ich bezahle. Ich meine, eine Fremdenführerin muss doch auch eine Bezahlung bekommen, oder? Allerdings musst du mir noch sagen, wo man ...
    ... hier gut essen kann, denn leider kenne ich mich hier nicht aus."
    
    „Ach, weißt du, so hochqualifizierte Restaurants oder Hotels gibt es hier leider nicht. Wir könnten zum Griechen oder zum Italiener gehen oder wir gehen „Zum Wanderer", das ist ein gut deutsches Restaurant. Gute Speisen und nette Bedienung, vielleicht gefällt es dir."
    
    „Na schön, dann „Zum Wanderer"", lachte Eberhard und beide fassten sich an die Hände und so ging es zum Lokal.
    
    Man musste ein paar Stufen nach unten gehen und schon war man im Restaurant. Es war recht dunkel. Etwa zehn Tische waren dort aufgestellt, alles sehr sauber und ordentlich. In der Mitte der Tische standen kleine Vasen mit Blümchen, freundlich gestaltet. Nur drei der Tische waren belegt. Die Männer dort spielten Skat und ab und zu hörte man jubelnde Stimmen.
    
    Die beiden setzten sich an einen Tisch am Rande und warteten erst einmal. Bald kam eine Frau, wahrscheinlich die Wirtin, und wollte wissen, was sie haben wollten. Doch beide wollten erst wissen, was man überhaupt noch bekommen konnte.
    
    „Na ja", sagte sie, „abends haben wir nicht mehr sehr viel, schon gar nichts Frisches, Warmes. Doch von heute Mittag, da haben wir noch Schweinebraten, Rinderbraten, Soljanka und Königsberger Klopse zu haben. Ich glaube, es schmeckt alles sehr gut, habe es selbst zubereitet."
    
    Eberhard sagte, dass er den Rinderbraten nehmen würde. Er vertraute auf die Qualität der Speisen, welche die Wirtin selbst zubereitet hatte. Und Monika wollte den ...
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