1. Swinging Linette


    Datum: 19.06.2023, Kategorien: Sonstige, Autor: Linette

    ... fest.
    
    Guido und ich setzten uns erstmal an die Bar und beobachteten das Treiben um uns herum. Offenbar gab es Stammgäste, die sich schon kannten. Wir waren die "Neuen". Es dauerte nicht lange und schon umringten mich drei der Herren. Sie waren charmant und zum Teil auch witzig. Einer fragte Guido: "Hat Deine Sekretärin heute Ausgang, oder vögelst Du sie nur selbst?" Guido ging drauf ein: "Heute Ausgang, sie darf frei wählen."
    
    Er hatte mich zum Abschuss freigegeben. Der witzige Frager gefiel mir besonders gut. Er war größer als ich, gut gebaut und roch angenehm. Da er direkt neben mir stand, konnte ich seinen Duft einatmen. Kein aufdringliches Rasierwasser sondern Männerduft. Dabei regt sich sofort was in meinem Innersten.
    
    Der Frager legte eine Hand um meine Hüfte und zog mich näher zu sich ran. "Ich hab gehört", scherzte er weiter, "Sekretärinnen sind besonders geübt im Küssen, weil sie das so häufig dienstlich mit ihrem Chef machen." Ohne weitere Ankündigung drückte er mir seine Lippen auf den Mund und ließ auch seine Zunge drüber fahren. Er war ein erfahrener Küsser und ich öffnete meine Lippen.
    
    Der Abend begann verheißungsvoll. "Du kennst Dich hier sicher noch nicht aus, komm, ich zeige Dir mal den Club, und Dein Chef darf auch gerne mitkommen." Mit den Worten nahm er mich bei der Hand, und Guido folgte uns. Es war wirklich alles sehr geschmackvoll, was die Atmosphäre anbetraf. Überall gedämpftes Licht auch mal mit leichten Rottönen gemischt, sodass Stimmung ...
    ... aufkam. Stimmung, um sich fallen zu lassen, Stimmung, um sich frei zu fühlen, Stimmung, um sich hinzugeben.
    
    Als erstes kamen wir an einem "Gruppenraum" vorbei. Er öffnete die Tür und ließ mich kurz hineinsehen. Zwei Paare und drei umstehende Männer waren beschäftigt mit ihrer "Gruppenarbeit", wie es in einem Seminar genannt wird. Der zweite Raum war ein Pärchenraum, wie er mir erklärte. Er war kleiner als der Erste, und es gab auch nur eine Doppelliege. Interessant war, daß es vom Gang aus ein Fenster zu diesem Raum gab. Davor standen dann auch zwei Männer, die sich das Geschehen drinnen anguckten. Der dritte Raum hatte eine mittlere Größe. In der Mitte befand sich ein verhältnismäßig großes, rundes Bett. Ich konnte mich nicht entscheiden, ob es plüschig oder verwegen wirkte. Auch hier gab es ein Fenster mit freiem Blick in den Raum.
    
    Der Frager führte uns zurück in die Lounge. Die beiden anderen Herren standen noch an der Bar. Sie begrüßten mich mit neugierigen Blicken, hatte ich das Gefühl. In den Sitzecken, oder sollte ich sagen, in den Kuschelecken ging es inzwischen hoch her.
    
    Der Frager wurde jetzt mutiger, er prüfte fachkundig, was für einen Arsch ich unter meinem engen rock verbarg. Einer der beiden anderen blickte meinen "Chef" an und fragte: "Ich darf doch mal", als er an meinen Busen langte. Der dritte saß lächelnd daneben. Noch lächelte er nur, bis er den Knackarsch- und den Busengrapscher beiseite schob, mich umarmte und mich am Hintern an seine Hüfte zog ...
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