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Das Aschenputtel
Datum: 28.06.2023, Kategorien: Sonstige, Autor: lost_of_mind
... sie wieder pampig. Dann kämpfte ich mich ungelenk auf die Füsse. Auch bei sowas sind hohe Pumps und eine strenge Corsage nicht gerade hilfreich. Die Stimmung war dann schnell dahin, wir standen alle etwas verklemmt umher, die Jungs begannen sich anzuziehen. Schade. Ich hätte gerne noch etwas geplaudert, aber Doro wurde es erkennbar lästig. Sie begleitete die Beiden noch an die Türe, grüsste knapp. Dann sagte sie zu mir ich solle noch ein wenig Ordnung machen, besonders die Rückstände der Jungs eliminieren und danach ordentlich duschen. Sie geht schonmal ins Bett. Dann stand ich da. Dachte nach. Obwohl es komplett unerwartet kam war es eigentlich nicht so ungut. War Doro etwa sauer weil es mir dann doch noch so gut gefallen hatte? Das ist ihr Pech, wenn man solche Aktionen provoziert. Sowas kann durchaus auch mal nach hinten losgehen? Glaubte sie gar mich damit mit wehenden Fahnen zur überzeugten Lesbe zu machen? Nach dem Aufräumen duschte ich besonders gründlich, einschliesslich zweimaligem Haarewaschen. Im Bett pirschte ich mich vorsichtig an Doros Rücken, wurde aber abgewimmelt. Dann eben nicht! Ich lag noch lange wach und liess mir das Erlebnis nochmal durch den Kopf gehen. Nein, das war ganz sicher keine Strafe für mich. Ich grinste. Irgendwie hatte es sogar etwas... Inzwischen waren erst Frühling und später der Sommer eingekehrt. Wir gingen sehr oft zum Schwimmen, denn bei uns gibt es ein tolles Naturfreibad am Fluss. Ich gewöhnte mich so langsam an die ...
... engen und knappen Badeanzüge, zu welchen mich Doro verdonnert hatte und an die gierigen oder tadelnden Blicke der anderen Badegäste. Durch die viele Bewegung passte meine Figur auch zunehmend besser zu solcher Bekleidung. Doros Figur war sowieso immer Atemberaubend. Freitag und Samstag Abend verbrachten wir sehr oft in der Lesbenbar, woraus sich auch für mich ein paar angenehme Kontakte festigten, welche ich als nette Bekannte definieren würde. Nach und nach lernte ich auch ein paar Mitschüler von Doro kennen, die fuhren oft mit dem Kanu über den nahen Fluss und wir durften immer wieder mal mitkommen. Das war so heiter und inzwischen konnte ich auch ausgelassen mit blödeln, so dass der Altersunterschied nicht zu eklatant wirkte. Die jungen Bekannten von Doro schienen jedoch sehr oberflächliche Kontakte zu sein, der Kontakt war nicht sehr regelmässig oder herzlich. Vorwiegend ging es wohl von den Jungs aus, die uns immer wieder mal einluden, wenn die aber merkten dass Doro deren Interesse nicht erwiderte dann sahen wir die Jungs nicht mehr oft. Der Sommer verging dennoch wie im Fluge. Manchmal wurden wir zu Grillfesten eingeladen, das kam dann meist über die gewachsenen Kontakte aus der Bar oder deren Dunstkreis. Auch hier wurde oft Doro eingeladen und ich war eben das Anhängsel, die Partnerin. Seit Dorothea mehr auf ihr Äusseres achtete war sie ein gerne gesehener Gast zum Angeben. Natürlich bemühte ich mich neben ihr nicht zu sehr abzustinken, was jedoch reichlich ...