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Das Aschenputtel
Datum: 28.06.2023, Kategorien: Sonstige, Autor: lost_of_mind
... seelische Abhängigkeit, emotionale Folter, eine Sucht. Wobei ich mehr der Hoffnung hinterher lief etwas zu bekommen als dass ich es tatsächlich bekam. Sie stellte es stets so dar dass ich mich eben nur genügend bemühen müsse und dann würde ich schon bekommen was ich wollte. Ich hatte immer nur das im Kopf was sie früher mit mir gemacht hatte und hoffte ständig sie würde es wieder mit mir machen. Das klappte auch erstaunlich gut im Alltag. Also aus ihrer Sicht heraus. Ich weiss bis heute nicht ob sie dieses Verhalten erlernt hatte, ob sie ein Naturtalent für manipulatives Verhalten war oder ob es ihrem abgrundtiefen Egoismus entsprang. Im Grunde war ich zur Haushälterin und Lustsklavin degradiert. Ich sah es, wusste es, konnte trotzdem nichts dagegen machen. Dorothea faszinierte mich total! Die Wochen flogen einfach nur dahin, so schnell verging mein Leben zuvor noch nie. Paar Monate später, der Winter begann bereits wieder mit früher Dunkelheit und erstem Frost das Land zu lähmen. Montag Abend, Doro war nicht da und ich vermisste sie wie immer sehr. Jene Woche hatte ich Frühschicht, nutzte den Nachmittag um mal wieder die Wohnung etwas zu putzen, denn Doro kann manchmal ein ziemliches Ferkelchen sein. Ich trug ein bequemes japanisch anmutendes Bademäntelchen aus bunter Seide und meine leicht höheren Hauspantoletten. Es klingelte an der Türe. Ich lugte durch den Türspion, Benjamin und Sebastian standen davor. Ich wunderte mich zwar etwas, öffnete dennoch die ...
... Türe einen Spalt. Sie standen etwas unschlüssig davor. "Hallo ihr Beiden. Schön euch zu sehen. Wie kann ich euch helfen?" "Hallo Sonja. Ist Doro bei dir?" "Nein. Meines Wissens nach ist sie für drei Tage bei einem Bewerbertraining. Bundeswehr oder Polizei, irgend sowas. Sie wird erst Freitag Abend wieder da sein. Hättet ihr etwas gebraucht? Kann ich euch vielleicht weiter helfen?" Ich kam nicht einen Moment auf die Idee dass die beiden tatsächlich wegen mir da sein könnten und dass sie genau wussten dass Doro nicht zuhause sein würde. Sie drucksten ein wenig umher. "Achsoo. Schade. Dann vielleicht ein andermal." Scheinbar wandten sie sich zum gehen. Und ich wurde dann doch Neugierig, öffnete die Türe und trat zurück. Die neugierigen Nachbarn müssen nicht alles Mitbekommen. "Kommt doch erstmal rein. Möchtet ihr vielleicht eine Tasse Tee?" Jetzt hätte mich schon interessiert was die Beiden wollten. Frisch rasiert, geschniegelt und rausgeputzt. Ungewöhnlich für junge Männer. Besucht man so eine Lesbe? Sogleich erhellte sich die Miene der Beiden und sie traten in den Flur. Ich schloss die Haustüre und sah die beiden erstmal erwartungsvoll an. Im gegenzug starrten sie mich an, vor allem auf meine doch reichlich sichtbaren Beine. Daran hatte ich natürlich wieder nicht gedacht. "Was hättet ihr denn von Doro gebraucht?" Sie drucksten immer noch etwas rum. "Hmmm... Na ja... Wir wollten fragen... Wir wollten wissen..." "Nun mal raus damit, so schlimm wird es wohl ...