1. Das Aschenputtel


    Datum: 28.06.2023, Kategorien: Sonstige, Autor: lost_of_mind

    ... meine Augen und sah ihr seeliges Lächeln. Sie war knallrot und verschwitzt im Gesicht. Aber ihr liebevolles Lächeln machte mich doch etwas Stolz, sie fühlte sich offenbar wohl mit mir und für den Moment konnte ich ihre Erwartungen anscheinend auch erfüllen. Lange lagen wir so, bis die Titelmelodie einer Serie am Fernseher erklang. Schlagartig richtete sie sich auf, verlagerte ihren schlanken Körper und ihr Interesse von mir weg.
    
    Das schmerzte Emotional sehr, ich fühlte mich etwas beleidigt. Zurück blieb nur ein riesiger dunkler nasser Fleck im Leder des Sitzmöbels von ihrem Schleim und meinem Speichel, eine Wolke von strengem Geruch und ein kleiner dunkler Fleck auf meiner Seele. Und jetzt? Dachte ich nur. Lange zum Denken kam ich aber nicht.
    
    "Sonja, massierst du mir die Füße?" Abwesend streckte sie ihre Beine aus und hob sie unmissverständlich kurz in die Höhe. Unfähig zur Kritik oder Gegenrede rappelte ich mich mit meinem unbequemen Corsett und den hohen Schuhen auf, rutschte einen weiteren Sack ihr gegenüber, setzte mich ungelenk dem Zweck entsprechen hin. Dem unangenehmen Druck der schmalen Riemchen nach an meinen Füßen hätte ich auch eine Massage vertragen können. Ich nahm die Pantoletten von Ihren Füßen und stellte sie außer Reichweite unter der Heizung ab, gut sichtbar die tiefen dunkleren Eindrücke der Zehen in die Innensohle von vielen Stunden und Kilometern tragen.
    
    Dass sie die vorhin nicht ohnehin verloren hatte? Ein Zeichen dass sie ihr gut passten. Was ...
    ... für ein frivoler Anblick! Ihr Shirt bis zum Bauch hochgerutscht, die kleine Oberweite vom weichen Stoff umschmeichelt, die harten Brustwarzen deutlich durchscheinend, zerwühlte und wirr fliegende lange blonde Haare, rasierte Mu mit dem feinen Strich darüber, weiße Rückstände zwischen dem sichtbaren Teil der Oberschenkel vom Schleim die langsam wieder eintrockneten, neben ihr in Hüfthöhe ein dunkler Fleck ihrer Nässe und meinem Speichel im Leder. Ihre Fußsohlen waren leicht schwitzig.
    
    Wortlos massierte ich geduldig und gewissenhaft ihre weichen Füße mit den geraden feinen Zehen und die Waden, folgte den kleinen Zehen und den Konturen ihrer zarten Gelenke, genoss insgeheim ihre weiche Haut und ihren makellosen Körperbau zu fühlen. Hatte Zeit endlich meine Gedanken für mich zu ordnen. Wollte ich das alles? Wie fühlte ich mich eigentlich dabei? Was fühlte dieses Mädchen meiner Meinung nach für mich?
    
    Was war der Unterschied zum zusammenleben mit meinem Ex-Mann? Hätte er sich vielleicht nicht auch das eine oder andere in dieser oder ähnlicher Form von mir gewünscht? Hätte das den Ausgang meiner Ehe beeinflusst? Was sich Dorothea jetzt so einfach und selbstverständlich, fast rücksichtslos nimmt? Meine Hände und Augenlieder wurden schwerer, immer schwerer. Ich glitt in einen unruhigen Schlaf mit wüsten Träumen.
    
    "Sonja!" Heftiges Rütteln an meiner Schulter. "Sonja! Du musst Aufstehen, Arbeiten! Nur ich habe Ferien!"
    
    Langsam nahm ich meine Umgebung wieder wahr, war gestern ...
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