-
Das Aschenputtel
Datum: 28.06.2023, Kategorien: Sonstige, Autor: lost_of_mind
... verkrampfte sich. Mehrere Wellen Wasser wurden über den Wannenrand katapultiert, klatschten auf den Badboden. Doro krümmte sich, wimmerte laut, die harten Schläge in der Wanne könnten von ihren Hüftknochen oder Ellenbogen kommen. Sie stöhnte, fluchte vulgär, wimmerte, der Orgasmus schien kein Ende nehmen zu wollen, solange ich den Wasserstrahl immer wieder abwechselnd von der Knospe auf die Schamlippen wechseln ließ, solange der Wasserstrahl die kleinen inneren Schamlippen heftig flattern ließen. Anscheinend wurde es Doro zuviel, denn sie richtete sich urplötzlich auf, stieß mit den Füßen rüde gegen meine Schlüsselbeine und Brüste, sie stellte mit einem Griff das Wasser ab, atmete laut und schwer in die Dunkelheit, sagte aber nichts. Ein aufregender Moment für mich. Ich hörte nur ihr rasselndes erschöpftes Atmen, konnte mir irgendwie vorstellen dass ihr etwas schwindelig war, dass sie sich entspannt und etwas Glücklich fühlte. Denn so ging es mir auch immer mit dem Wasserstrahl. Immer noch wortlos sortierte sie Oberkörper und ihre langen Beine, kämpfte sich am Wannenrand empor, stieg aus der Wanne, verlor einmal kurz das Gleichgewicht und ging leise aus dem Bad. Ihr half sicherlich das ihre alte Wohnung nebenan symetrisch gebaut war, so konnte sie sich im dunklen zurechtfinden. Ich hörte die Schlafzimmertüre gegen den Wäschekorb dahinter prallen, dann einen Körper in die Matratze über dem quietschenden Lattenrost plumpsen. Ich musste Grinsen: Sie war bedient, sie ...
... war fertig! Und ich war Stolz. Das Licht blendete stark in dem hell gefließten Raum, aber ich musste es anknipsen um die Sauerei am Boden zu beseitigen, wollte ich keinen ernsthaften Wasserschaden riskieren. Putzte anschließend noch meine Zähne, entleerte die Blase und kuschelte mich dann nackig an Doros Rücken, eine Hand auf ihrem Bauch und eine in ihrem Nacken, bedeckt von dem wärmenden Federbett. Sie schlief schon fest als ich das Schlafzimmer betrat, ich dachte noch lange über den Abend nach. Unter der Woche fuhr Doro immer wieder in Bau- und Einrichtungsmärkte und schaffte weitere Kartons, Eimer und Werkzeuge herbei. Von meinem Geld. Meine restliche Wohnung wandelte sich nahtlos von einer Abstellkammer für Umzugskartons in eine Baustelle. Aber bei Doros neu erwachtem Elan erwartete ich auch eine baldige Veränderung, wobei die Rolle jener ominösen Bettina ja auch noch reichlich dubios blieb, jedes ansinnen von mithilfe an meiner Wohnung wurde von Doro kommentarlos abgebügelt. Etwa in dieser Zeit begann sie sich auch Gedanken über ihre Zukunft zu machen. Von ihren schulischen Noten her war abzusehen dass sie das Abitur wohl problemlos schaffen könnte, es würde nur um den genauen Notendurchschnitt gehen und damit die Zulassung zu verschiedenen Studiengängen. Wobei sie noch keinen erkennbaren Vorsatz oder eine Richtung durchblicken liess, ich denke sie war zu der Zeit selber noch unschlüssig. Denn zum Teil kamen immer wieder sehr konträre Ideen. Sie schrieb mehrere ...