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Linette und der ältere Herr
Datum: 27.07.2023, Kategorien: Sonstige, Autor: Linette
... bezahlte die Rechnung und wir stapften weiter durch den Sand. Dann führte er mich die Böschung hinauf und durch ein paar verschlungene, wenig wegsame Pfade. Angekommen bedeutete er mir, mich ruhig zu verhalten. Ich staunte nicht schlecht, was ich da zu sehen bekam. Mehrere Pärchen, die sich fröhlich, frisch und frei beim Sex vergnügten. Alle waren sie nackt, und keiner schien sich am anderen zu stören. "Das ist doch viel besser als Pornokino", kommentierte Udo die Szenerie. "Wenn wir uns ebenfalls nackt ausziehen", fuhr er fort, "können wir uns dazulegen und weiter zusehen, ohne daß einer uns angiftet." Ein bisschen sprachlos war ich schon. Aus ihm sprach der entspannte, lebenslustige Udo, wie er leibt und lebt. Wir lagen also nackt nebeneinander und beobachteten fickende Paare. Das ist zwar etwas nüchtern ausgedrückt, entspricht aber der Tatsache. Udo hatte sichtlich Vergnügen daran. Ich konnte es ablesen an seinem Erregungszustand. Sollte er doch, was anderes war ihm ja nicht geblieben, nachdem er seine Frau endlich losgeworden war. Nun ist ein Mann mit fünfundfünfzig ja noch nicht zum Scheiterhaufen verurteilt. Udo hatte einfach noch Spaß am Leben. Er ergötzte sich an dem Leben um uns herum. Er saß nicht nur stur vor seinem PC oder TV, sondern er ging raus in die Natur, da wo das Leben noch stattfindet. Und hier fand tatsächlich Leben statt in seiner schönsten Form. Ich hatte sowas noch nie gesehen, geschweige denn so hautnah erlebt. Das war keine Show, das war ...
... kein Video, das war Live. Auch ich spürte ein Kribbeln durch meinen Körper laufen. All die nackten Körper, die sich ungehemmt liebten. Ich weiß bis heute nicht, wie es über mich kam, ob mich der Teufel geritten hat, oder ob es die warme Sonne, die Umgebung oder nur einfach Geilheit war, die mich antrieb. Ich war eindeutig untervögelt, das soll jetzt keine Entschuldigung sein, aber nur zusehen reichte mir plötzlich nicht mehr. Und daß es Udo nicht anders ging, hatte ich ja direkt vor Augen. "Du darfst mich gerne anfassen und streicheln, oder was Dir sonst noch so einfällt", sagte ich zu ihm. Ein Strahlen breitete sich über seinem Gesicht aus. Wir beide lagen seitlich auf unsere Ellenbogen aufgestützt, um das Treiben um uns herum beobachten zu können. Udo lag hinter mir. Er fasste mit einem Finger unter mein Kinn und drehte meinen Kopf zu sich, dann gab er mir einen zärtlichen Kuss auf die Lippen. Seine Hand streichelte von meiner Schulter meinen Arm hinunter bis zu meiner Hand. Ich bekam eine Gänsehaut. Er ergriff meine Hand und hielt sie fest. Dann traute er sich mehr und schob mir seine Zunge in den Mund. Ich fing an, mit seiner Zunge zu spielen. Seine Hand, die er immer noch fest um meine umschlossen hielt, zog ich rauf zu meinem Busen. Er öffnete sie und langte zu. So mag ich es. Ich will auch angefasst und nicht nur gestreichelt werden. Udo erkannte schnell die Lage, meine Gemütslage. Ich brauchte nichts weiter zu tun, als ihn immer tiefer zu küssen. Seine Hand ...