Weihnachten zu dritt
Datum: 01.10.2018,
Kategorien:
Romane und Kurzromane,
Autor: byAldebaran66
... Beziehung, zu den beiden gewaltige Vorteile.
Finanzielle abgesichert, zwei Männer, die sie sehr mochte und zum Schluss noch einen gewaltigen Vorteil. Sie hatte zwei davon. Auch das war eine Sache, die sie vor wenigen Wochen wahrscheinlich abgewiesen hätte. Dies wäre ihr nicht einmal in den Gedanken gekommen. Klar, sie kannte einschlägige Filme, in denen es das gab, aber die waren gestellt und entsprachen nicht der Realität. Sie selber steckte jetzt in einem dieser Dreiecke und fühlte sich dabei sehr wohl.
Diese Gedanken blieben noch eine ganze Zeit in ihrem Kopf, und selbst als sie nach Hause fuhr, dachte sie noch darüber nach.
Das Leben konnte so wundervoll sein. Am liebsten hätte sie es in diesem Moment eingefroren.
Morgen war Heiligabend und Angela freute sich schon darauf. Wobei sie nicht einmal wusste, wie es noch besinnlicher und ruhiger werden konnte. Bei den beiden war eigentlich immer Weihnachten, wenn sie es sich genau überlegte.
Auch die kommende Nacht kam keiner zu ihr. Sie hatte sich eigentlich innerlich darauf vorbereitet, aber wurde in dem Sinne enttäuscht. Sie hätte nichts dagegen gehabt. Sie genoss es, wenn sie besucht wurde, vermisste geradezu die körperliche Nähe zu beiden. So blieb ihr nichts anderes übrig, sich in bunten Bildern auszumalen, was sie noch mit den beiden erleben würde. Dabei kamen ihr Gedanken in den Kopf, die dazu führten, dass ihre Finger von alleine Kontakt mit ihrem Unterleib fanden. An diesem Abend war es besonders ...
... schlimm und sie musste sich zweimal selber zum Höhepunkt bringen, um zumindest einen Teil ihrer Spannung abzubauen. Befriedigung fand sie nicht, schaffte es aber wenig, später einzuschlafen. Aber selbst im Traum wurde sie weiterhin von ihren Gedanken verfolgt, die erneute Bilder erzeugten. Als sie dann früh am Morgen aufwachte, fühlte sie sich wie gerädert.
Um wach zu werden, gab es nichts besseres als ein wenig zu arbeiten. Sie war dieses Mal früher als Fritz im Stall und selbst die Tiere sahen sie irgendwie verschlafen an, als sie das Licht anmachte. Sonst wurden sie immer eine habe Stunde später geweckt. Aber Angela fand, dass wenn sie schon leiden musste, dann durften die Tiere das auch mitmachen. Ihr fielen zwar keine Argumente dazu ein, aber das war auch egal.
Fritz kam irgendwann mehr als verschlafen in den Stall und sah Angela etwas verwundert an. Dachte sich aber nichts dabei und sie arbeiteten schweigend nebeneinander her. Da Heiliger Abend war, bekamen die Tiere eine Extraportion Futter. Nicht dass sie sonst hungerten, aber jedes bekam davon reichlich, was sie am liebsten mochten. Das hatte zwar nicht unbedingt etwas von gesundem Essen, aber Fritz meinte, wenn die Menschen sich schon alles Mögliche in den Wanst stopften, warum dann nicht auch die Tiere. Zu Weihnachten durften eben nicht nur die Menschen sündigen.
Zum Schluss standen Angela und Fritz noch beisammen und sahen zu, sie die Tiere ihr Futter verschlangen.
„Du Fritz", begann Angela, „es ist doch ...