1. Der junge Student


    Datum: 19.03.2024, Kategorien: Betagt, Autor: byBea19

    ... auf den Balkon. Hier steht immer noch ein altes Wäschegestell vom Vorgänger.
    
    Du hängst die Wäschestücke auf. Den Büstenhalter zuerst. Dann deine eigenen Klamotten.
    
    Plötzlich findest du ein zweites dir unbekanntes Wäschestück. Es ist ein Tanga mit Tigermuster. Seine Breite und die schwarze Spitze sprechen eindeutig dafür, dass es der Tanga von einer reifen Frau ist! Es ist größer und breiter als das Gegenstück, das vermutlich zu dem Büstenhalter passt. Also waren sie nicht von ein und derselben Person. Der Tanga könnte der Frau passen, die dir vorhin entgegen gekommen ist. Deiner Einschätzung nach könnte der Knackarsch dort prima hinein passen. Aber was ist mit dem Büstenhalter? Es ist schon sehr unwahrscheinlich, dass zwei unterschiedliche Frauen in der Maschine Wäsche vergessen.
    
    Da fällt dir ein, dass du die Frau schon mal mit ihrer Tochter zusammen gesehen hast. Die Tochter ist ungefähr achtzehn. Sie ist etwas zurückhaltend, hat lange, brünette Haare, die sie häufig in einem Pferdeschwanz trägt. „Die Oberweite könnte hinkommen", denkst du laut.
    
    Sie trägt eine Nickelbrille, die ihr Gesicht nicht gerade vorteilhaft erscheinen lässt. Sie wirkt alles andere als sexy. Doch unter ihrem unscheinbaren Outfit schien sich ein anständiger Körper zu verstecken.
    
    Du machst dich schnell auf den Weg in den Keller und hoffst, die Frau noch anzutreffen. Doch die Maschine läuft und der Raum ist leer.
    
    Wieder überlegst du.
    
    „Ich lege ihr einen Zettel hin, dass sie bei mir ...
    ... vorbeikommen soll, falls die Wäsche ihr gehört." Gesagt, getan. Also wieder rauf in die Wohnung und den Zettel geschrieben.
    
    Dann wieder runter in den Keller und den Zettel auf die Waschmaschine gelegt. Kurz gewartet, dann wieder rauf.
    
    Du machst dir einen Tee und setzt dich an deinen Schreibtisch und gräbst dich in die Bücher ein.
    
    Teil 2 -- Der Besuch
    
    Als es an der Tür klingelt, schreckst du auf. Du warst so mit dieser verfluchten Matheaufgabe beschäftigt, dass du erst langsam realisierst. Wer sollte das sein? Ach ja, vielleicht die Frau wegen der Wäsche?
    
    Du eilst zur Tür und öffnest sie. Und tatsächlich steht davor die Frau, die du bereits aus dem Aufzug kennst.
    
    „Hallo", sagt sie wieder.
    
    „Hallo", antwortest du.
    
    Du schaust sie dir an. Sie ist wirklich Ende dreißig, aber noch sehr gut in Form, zumindest sieht sie so aus. Ihre blonden Haare sind hoch- und mit einer chinesisch anmutenden Haarnadel festgesteckt. Sie trägt ein dem Wetter entsprechendes leichtes Sommerkleid. Ihre nackten Füße stecken in einfachen Sandalen. Um den linken Fuß trägt sie ein Fußkettchen. Ihr langes, schmales Gesicht ist mit einem belustigenden Ausdruck versehen, als sie fragt: „Haben sie mich jetzt lange genug angeschaut?"
    
    Du wirst knallrot. „Oh... äh... Entschuldigung, ich..."
    
    „Willst du mich nicht erst einmal herein lassen?"
    
    „Äh... ja, natürlich..."
    
    „Mein Gott, reiß dich endlich zusammen", ermahnst du dich und hältst ihr die Tür offen, damit sie hinein kommen kann. In ...
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