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Römische Fesseln 02
Datum: 21.03.2024, Kategorien: Nicht festgelegt, Autor: byfarue
... verschiedenen Ländern gilt es mittlerweile als Schick einmal ein Halsband getragen zu haben. Für ein paar Jahre zumindest. Mein Herr bietet dies ebenfalls an, falls die werte Herrin Interesse hat." Bildete ich es mir wieder ein oder war die Übersetzung diesmal länger? Der letzte Kommentar klang schon wieder arg provokant. „Wie krass! Hast du das auch gemacht?" (ノ*°▽°*) Lieber den Unterton ignorieren! Warum sollte ich mich auch darum kümmern? Cheeky Sklaven gibt es überall. Die bekamen ihre Lektion schon zu spüren. Früher oder später. Bei der hier wohl später, wenn ich ehrlich bin. Selbst als ich direkt mit der Sklavin sprach, übersetzte diese zuerst für ihren Herrn, bevor sie selbst antwortete. Die passte bei ihrem Herrn ganz schön auf! „Nein, werte Herrin. Ich wurde von meinem Mann verkauft. Wir hatten Schulden und der Patrone hat diese gegen meinen Körper beglichen." „Du hast also auch auf so ner Bühne gestanden? Wie war das so?" „Werte Herrin, bitte vergeben sie mir. Doch das ist keine Bühne. Dies hier ist ein Auktionsblock! Ein Podest, auf dem sich jeder Sklave und jede Sklavin wiederfindet. Für uns ist der Block die letzte Schwelle für den Beginn eines neuen Lebens! Und ja, auch ich habe ihn betreten." Ich wusste nicht genau, wie ich so einer Antwort umgehen soll. Viel zu philosophisch! Ich will eigentlich nur wissen, ob es sich geil angefühlt hat. War es irgendwie dasselbe, wie bei meinen Abenteuern? „Kann ich da mal hoch? Ich will wissen, wie ...
... es sich anfühlt dort oben zu stehen." Die Antwort des Patrones war ungewöhnlich lang, doch schien er meine Bitte nicht abschlagen zu wollen. Zumindest konnte man so das leichte Schmunzeln interpretieren. „Werte Herrin. Wie mein Herr bereits erwähnte, hat der Block eine große Bedeutung. Es ist keine Attraktion, die man 'mal besichtigen' kann. Eine Frau, die ihn betritt, darf dies nur als Sklavin tun. Mein Herr würde gern ihren Wunsch erfüllen. Dafür muss die werte Herrin jedoch zumindest den Schein zu wahren. Natürlich nur wenn es ihnen nichts ausmacht." Jetzt verstand ich nur Bahnhof. Ich will doch nur mal kurz da rauf. Und was sollte das ganze Geeier? ( ・◇・)? „Es gilt als Zeichen des Respekts für den Block! Die werte Herrin müsste ihre Kleidung ablegen. Bis auf ein Halsband ist auch jeder Schmuck ist verboten. Auf eigenen Wunsch würde die Herrin anschließend wieder alles zurückbekommen." Von so einem Unsinn habe ich ja noch nie gehört! In Deutschland gibt es sogar Jahrmärkte, auf denen Fake-Bühnen für Fotos aufgebaut sind. Mit Ketten und Pranger und so... Andererseits: was für eine abgefahrene Idee. Damit kann ich mich voll auf den Abend vorbereiten. Nette und Susi werden abcringen, wenn ich erzähle, was sie verpasst haben. Deshalb stimmte ich eilig zu und steifte schon meine Hosen runter, als der Patrone noch am Reden war. „Falls die Herrin es wünscht, kann sie sich in einem Nebenraum ausziehen." „Ne, das passt schon." d(・∀・○) Was soll denn der ...