-
Römische Fesseln 02
Datum: 21.03.2024, Kategorien: Nicht festgelegt, Autor: byfarue
... Schauaktion an. Mein kleines Highlight, auf das so manche Kundin hin fiebert. Zumindest hat sich noch nie jemand beschwert!" (-‿◦) Lachend ergriff er Leni's Kinn und drehte es sanft in Richtung der leeren Bühne, auf der sonst die Sklaven des Patrones standen. Es hing noch immer so schön einladend der Duft des Marktes darüber. Über dieses Angebot brauche ich zumindest nicht weiter nachzudenken. Es kam wie gerufen, als hätte der Guide meine Gedanken gelesen. Für Steffi und Nette wird das die erste Runde werden. Ich dagegen werde mir eine dufte Besichtigung gönnen. So eine Gelegenheit bekomme ich so schnell nicht wieder! Der Patrone quittierte meine Entscheidung mit einem freundlichen Lächeln und plauderte in gewohnt italienischer Art drauf los. Leider nur auf Italienisch. Ich verstand also kein Wort und nickte nur freundlich vor mich hin. Es war schon smooth, wie er mich dabei unbemerkt zum Eingang navigierte. Erst als ich am Ende der Schlange von wartenden Sklavinnen stand, bemerkte ich die im Dunkeln liegende Tür dahinter. Man konnte nichts erkennen, so als ob im Haus kein Licht brannte. Ganz schön abgefahren... (ᕵ﹏ᕴ) Die Sklavinnen vor mir machten es auch nicht besser. Im Gegensatz zu denen auf der anderen Seite des Marktes machten diese hier keinen guten Eindruck. Schürfwunden und blaue Flecken verunstalteten die Haut. Der Rücken vor mir wies sogar Narben auf, die wohl von einer Peitsche stammten!? In Deutschland verboten und hier deshalb umso geiler. Die war ...
... wohl die unterste Schublade. Nichts weiter als Ramschware, auch wenn sie ebenfalls artig den anderen folgte. Ich lauschte auf alle Geräusche, die es bis zu mir herausschaffte. Da war das Patschen von nackten Füßen. Dann das Klirren von Ketten. Völlig logo! Doch es gab noch etwas anderes, das ich nicht erkennen konnte. Eine Sklavin nach der anderem verschwand in der Dunkelheit, bis es dann mich selbst traf. Selbst direkt davor war sie noch undurchdringlich. Dafür konnte ich besser hören! Beim letzten Geräusch konnte es sich nur um Schluchzen handeln. Unsicher drehte ich mich zum Patrone um und wollte schon fragen, was mich erwarten wird. Er schien jedoch kein Wort Deutsch zu verstehen. Wie könnte er mir da antworten? Deshalb sagte ich lieber nix. Nicht etwas wegen dem Kloß, der mir quer im Hals lag, und suchte in seinem Gesicht nach dem freundlichen Lächeln. Das hätte ich besser lassen sollen! Das Gesicht des Patrones hatte sich verändert. Weiterhin lag dieses Lächeln auf seinen Lippen, doch nun wirkte es unheimlich. So, als meinte er es nicht ernst. Ich hoffte, das ist nur Einbildung. Jetzt umzukehren kommt jedenfalls nicht in Frage. Nicht nur, weil der Patrone mich weiter nach vorn drückte. Ich würde mir eine solche Gelegenheit doch nicht wegen eines dummen Bauchgefühls verderben lassen. Mit einem tiefen Atemzug schob ich alle Ängste beiseite und trat endlich selbst ins Dunkle ein. (•﹏•) Schon krass, dass mich die Finsternis irgendwie doch überrascht. Es ist ja ...