1. Kapitel1: Mein schönstes Geburtstagsgeschenk - Der schöne Knecht!


    Datum: 07.05.2024, Kategorien: Sonstige, Autor: cowriter11

    ... in mein Heft gucke, sondern seinen sonnengebräunten muskulösen Körper anglotze. Wenn er gerade nicht formatfüllend im Bild ist, denke ich darüber nach, wie, wo und wann ich ihn stellen könnte.
    
    Dazwischen arbeite ich, dort, wo ich gebraucht werde. Gemüse ernten, Mutti in der Küche helfen, auch manchmal Vati, beim Heu abladen, beim Versorgen der Tiere oder auch bei Reperaturarbeiten.
    
    Für all das trage ich natürlich meine Arbeitskleidung. Wenn ich wieder Pause habe, verwandle ich mich zurück in die "Knut-bitte-mach-es-mir" Schlampe.
    
    Und ja, natürlich schaut er her, wann immer er nahe genug an mir vorbeikommen muß. Ich habe aber immer noch keine Idee, wie wir uns näherkommen sollen.
    
    Doch dem Tapferen hilft das Glück.
    
    Muttis Schatten verdunkelt mein Gesicht. "Schatz, Tante Gertrud hat angerufen, es geht ihr nicht gut. Ist nichts Ernstes, der Arzt sagt, normale Verkühlung, kann auch im Sommer passieren. Aber sie hat Fieber, und da soll sie sich natürlich nicht anstrengen. Und Onkel Herbert ist ja auf REHA, nach seinem Herzinfarkt.
    
    Wir müssen hin, und am Hof wenigstens die wichtigsten Sachen erledigen. Ich weiß, Du hast Ferien, aber Du mußt jetzt hier bei uns ein wenig nach dem Rechten sehen. Und Du mußt Knut helfen, so gut es geht."
    
    Ich bin kurz vor dem Ausrasten. Oh ja, ich werde Knut sehr gut helfen. Ich werde ihm helfen, seinen Testosteronüberschuss abzubauen. Der Kerl macht mich schon lange verrückt, jetzt ist er dran!
    
    "Natürlich, Mutti, gerne mach ...
    ... ich das. Wie lange bleibt Ihr?" "Vielleicht drei oder vier Tage. Wenn es länger dauern sollte, bleibe ich bei ihr, und Vati kommt alleine zurück." Vier Tage? Ich werde feucht!
    
    "Mutti, bitte, wir kriegen das hier schon hin. Ist ohnehin wenig los im Moment, kümmert Euch um Sie, und um den Hof. Dazu ist Familie doch da." "Du bist so ein braves Mädel, ich bin stolz auf Dich. Ich sehe, wir haben Dich im richtigen Geist erzogen."
    
    Mit meinem Geist ist alles ok. Aber mein Körper braucht ein wenig Zuwendung. Wird er aber bald kriegen, das ist schon mal sicher.
    
    Sie schwirren ab zu Tante Gertrud, jetzt heißt es, Ruhe bewahren, und nichts überstürzen. Das Wild soll ja nicht scheu werden. Am ersten Tag trage ich meine Arbeitskleidung, und helfe Knut im Stall. Als er sieht, daß ich alles im Griff habe, geht er raus aufs Feld. Ich tue, was getan werden muß, hauptsächlich schaufle ich Scheiße zum Komposthaufen, elend.
    
    Zu Mittag wärme ich Muttis Gulasch für uns beide auf. Das macht sie fantastisch, dazu gibt es frisches Brot. Pünktlich um drei steht er schon vor dem Haus, wo ihm Mutti normalerweise sein Essgeschirr in die Hand drückt. Nur in seinen Holzlatschen und den abgewetzten kurzen Jeans.
    
    "Knut, komm' rein, Du ißt heute mit mir." "Junge Dame, ich esse normal nie im Haus", raunzt er. "Heute ist auch nicht normal. Ich esse nun mal nicht gerne alleine, also los jetzt." Brav kommt er rein, geht in das Badezimmer, und wäscht sich die Hände. Ich weiß nicht warum, aber irgendwie ...
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