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Kapitel1: Mein schönstes Geburtstagsgeschenk - Der schöne Knecht!
Datum: 07.05.2024, Kategorien: Sonstige, Autor: cowriter11
... macht es mir Spaß, diesem Riesenbaby zu sagen, wo's lang geht. Ich trage das Essen auf, und lasse mir Zeit dabei. Ich bin freundlich, mehr nicht. Aber ich gebe ihm Gelegenheit, genug von mir zu sehen. Ich sehe ja auch genug von ihm. Was mich betrifft, habe ich es nicht übertrieben. Ich trage eine simple Kleiderschürze und Holzpantoffel. Und er ..., ich muß mehrmals meinen Speichel runterschlucken, und das liegt nicht am köstlichen Geruch von Muttis Gulasch. Fein, daß es etwas zu sehen gibt, denn reden tun wir nicht. Meine zaghaften Versuche, eine Konversation in Gang zu bringen, erstickt er im Keim durch seine knappen Antworten. "...Ja... nein .. aha .. wirklich.." ist alles, was ich zu hören kriege. Festtagsredner wird der keiner mehr. Muß auch nicht, er hat ja andere Qualitäten. Unser letztes kleines "romantisches" Treffen hatten wir, als ich zehn war. Ich gestand ihm damals, ihn zu mögen, und er drohte mit Auszug, würde ich je wieder so mit ihm sprechen. Scheinbar gab es mal auf einem anderen Hof einen Vorfall. Seit der Zeit gucke ich ihn nur aus der Ferne an. Also laß' ich ihm jetzt Zeit, sich etwas an meine unmittelbare Nähe zu gewöhnen. Aber die Zeit läuft ab. Morgen hole ich ihn mir. Der Wecker klingelt, es ist sechs Uhr. Ich habe geschlafen wie ein Stein. Ich ging schon mit den Hühnern zu Bett, die harte Stallarbeit gestern hatte mich total geschlaucht. Ein weiterer Grund für meinen erholsamen Schlaf war vielleicht auch, daß ich mich vor dem Einschlafen ...
... beim Gedanken an unser gemeinsames Mittagessen ordentlich abgewichst habe. Was bin ich doch böse, setze den Kerl keinen Meter weit weg von mir halbnackt an unseren Tisch. Zwei mal ist mir die Serviette 'runtergefallen'. Da mußte ich mich natürlich runterbücken, um sie aufzuheben. Und da mußte ich natürlich zwangsläufig seine herrlichen Schenkel und seine muskulösen Waden sehen. Und auch seine, für einen Mann, sehr hübschen Füße. Von seinem Penis konnte ich aber nichts deutlich erkennen. Darum fiel mir die Serviette ja nochmal runter, jetzt konzentrierte ich mich nur darauf, erkannte aber immer noch nichts. Na, das wird heute schon ganz anders aussehen. Mutti rief abends noch an, Sie haben bei Tante Gertrud alles im Griff, es gibt aber noch viel zu tun. Vati rackert sich am Feld ab, Mutti versorgt das Vieh und besorgt das Einlegen der Salzgurken, die mußten schon geerntet werden, sonst wären sie zu groß geworden. Wir sollen das heute auch bei uns machen. Knut soll die Gurken abnehmen und waschen, ich soll die Gläser vorbereiten und die Lake. Ob ich denn vom letzten Mal noch weiß, wie das alles mit den Gurken funktioniert? Ja, freilich, ist ja jetzt auch keine Raketenwissenschaft. Aber natürlich kreisten meine schlimmen Gedanken um eine ganz bestimmte Gurke. Und die kommt ganz sicher nicht ins Glas, Hihi. Ok, heute geht es also um die Wurst. ...Hihi... Mann, ich tu's schon wieder, wird Zeit, erwachsen zu werden. Ich stehe ja schon um sechs auf, weil ich mich noch ...