1. Kapitel1: Mein schönstes Geburtstagsgeschenk - Der schöne Knecht!


    Datum: 07.05.2024, Kategorien: Sonstige, Autor: cowriter11

    ... Ich bereite die Lake zu, nach Muttis Rezept. Kaum bin ich fertig, höre ich auch schon Knut, wie er mit dem ersten Korb Gurken über die Stufen herunterwatschelt. Geht nicht anders, die großen 40 Kilo Körbe kannst Du über die Stiege nur irgendwie zwischen den Knien schleppen, darum das Watscheln.
    
    Ich warte hinter dem Stiegenabgang, er kann mich also nicht sehen. Er schüttet die Gurken auf die große Nirosta Arbeitsfläche, und schnauft einmal durch. Als er sich umdreht, um die nächste Ladung zu holen, sieht er mich.
    
    Ich lehne an der Kellerwand, ein Bein grazil an das andere gezogen. Ich strecke meine Brust raus, meine süßen Zehen spielen ein wenig in meinen neuen Pantoffeln. Er läßt den leeren Korb fallen, sein Kiefer klappt tatsächlich runter. Seine Augen kommen raus wie bei einer handgewürgten Weinbergschnecke. Bingo!
    
    Sein Geist ist schwach, doch sein Körper ist willig. Das kann ich jetzt endlich auch sehen!
    
    Er brabbelt irgendwas, mir egal, ich gehe zu ihm, und nehme sein hübsches Gesicht in beide Hände. Ich ziehe ihn zu mir runter und küsse ihn zart auf die Lippen. Er guckt mich ganz kurz so lieb an, und stößt mich dann weg.
    
    "NEIIIIN, ich will nicht!" "WAAAAAAAS!!" "ICH WILL, aber ich darf nicht", heult er. "Was ist denn los, warum darfst Du nicht?" "Am Hof, wo ich vorher war, war auch eine Tochter. Sie mochte mich auch. Sie sagte, sie wäre 14. Wir haben es gemacht, aber sie war erst 12. Ich wußte es nicht, ich wußte es nicht..." Er fängt tatsächlich an zu ...
    ... heulen. Ich umarme ihn, streichle ihn. "Mein Schatz, mein lieber Schatz, Du kannst ja nix dafür, es gibt ja so viele junge Luder heutzutage."
    
    Er heult in meinen Armen. Irgendwie habe ich mir das alles ganz anders vorgestellt. Aber schauen wir mal, daß etwas vorgefallen sein mußte, dachte ich mir ja schon. "Sie wollten mich damals einsperren, Leute aus der Nachbarschaft wollten mich umbringen. Ihre Mutter hat mir geholfen. Es war nicht das erste Mal gewesen. Ihre Tochter hatte auch schon andere Männer verführt. Ich mußte trotzdem weggehen, so weit, wie möglich."
    
    "Nur die Ruhe, bei mir bist Du in Sicherheit." Ich streichle ihn weiterhin, und wuschle durch sein blondes Haar. Er beruhigt sich schnell. Meine Knie werden allerdings weich, er riecht so gut, das habe ich nicht erwartet. Ich hatte gedacht, ich müßte ihn vorher erst noch in der Dusche abschrubben, was natürlich auch irgendwie nett gewesen wäre.
    
    "Vor ein paar Tagen hatte ich Geburtstag, hast Du das mitbekommen?" "Ja, Ihre Mutter hat mir zum Nachtisch eine von Ihren Cremeschnitten gebracht, die war so gut. Und sie hat mir Grüße von Ihnen ausgerichtet." "Und weißt Du auch, wie alt ich geworden bin?" "Nein, aber ich glaube eh' nix mehr." "Das kann ich verstehen, Dir ist übel mitgespielt worden. Aber wenn Du möchtest, kann ich Dir meinen Reisepaß zeigen. Ich wurde 14." "Das ist ja schön, ich wünsche Ihnen nachträglich noch alles Gute, junge Dame."
    
    Er hat jetzt schon ganz aufgehört zu schluchzen, und sieht mir mit ...
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