Vor der Bestrafung
Datum: 05.06.2024,
Kategorien:
BDSM
Autor: anima_submissa
Ich lasse den Rohrstock aus Peddigrohr durch meine Hände gleiten, den Du gleich verwenden wirst. Meine Finger streichen darüber, ich hebe ihn an und lasse ihn sacht über mein Gesicht fahren, hauche einen Kuss darauf, als er meine Lippen streift. Es ist nicht so, dass ich ihn liebe, im Gegenteil, ich fürchte ihn. Was ich aber liebe, sind Deine Hände, die ihn führen, Deine wohldosierte Kraft und Deine Beherrschung, die den Stock in unterschiedlicher Intensität die unterschiedlichsten Empfindungen in mir auslösen lässt. Je nachdem, ob Du mich verwöhnen oder strafen willst.
Während ich auf Knien auf Dich warte, halte ich den Rohrstock, mache mich mit ihm vertraut, rieche daran, fühle seine Beschaffenheit unter meinen Fingerspitzen, lasse ihn schon mal leicht auf meinen Schenkeln wippen oder über meine Haut streichen; über die Haut meiner Schenkel, meines Bauches, über die Brüste, an den Brustwarzen verweile ich, weil ich weiß, dass auch diese Ziel Deiner Behandlung werden können.
Ich bin unruhig, weil ich weiß, dass Du mich heute strafen wirst. Das Warten auf Knien ist ein Teil dieser Strafe, und je länger Du mich warten lässt, um so härter wird sie ausfallen. Ich denke darüber nach, erinnere mich daran, wie hart es beim letzten Mal war. Ich konnte tagelang nicht sitzen, ohne die Erinnerung an die Bestrafung in meinem Fleisch zu spüren. Ich denke nach über meine Verfehlungen. Meinen Ungehorsam. Meine Verweigerung, Dir zu gehorchen. Dieses Mal weit schlimmer, als das letzte ...
... Mal. Deine Verärgerung größer. Wie hart wird die Strafe jetzt für mich ausfallen?
Gemessen an der Zeit, die ich schon warte, wird es schlimm werden. Ich darf wohl nicht auf Gnade hoffen. Wenn Du endlich kommst, werde ich mich entschuldigen müssen für mein Verhalten. Und ich werde Dich um die Bestrafung bitten müssen, und mich anschließend dafür bedanken. Das ist etwas, das mir wirklich schwerfällt. Es trifft mich fast mehr, als die körperlichen Schläge, einem Schlag in die Magengrube gleich, oder wie saftige Ohrfeigen, die ich ohnedies zu erwarten habe. Saftig genug, um das gerötete Abbild Deiner Hand für einige Tage sichtbar zu lassen.
Und keine Tränen. Du verabscheust Tränen, nicht zu anderen Gelegenheiten, aber dann, wenn Du mich strafst. Still und demütig muss ich entgegennehmen, was Du für mich erdacht hast. Sollte ich schreien oder jammern, wirst Du mich knebeln, etwas, dass ich nicht gut ertrage. Der Stimme beraubt. Und das vielleicht weit über den Akt der Züchtigung hinaus.
Meine Unruhe wächst. Ich bin geneigt, meinen Arsch etwas zu heben, um meine Position etwas angenehmer zu gestalten. Nur darf ich das nicht. Ich weiß, dass Du mich beobachtest. Meine Knie schmerzen bereits und ich spüre das Kribbeln in meinen Beinen wegen der eingeschränkten Durchblutung.
Ich höre Dich durch die Wohnung laufen und bitte inständig innerlich, Du mögest bald kommen. Je länger ich warte, je größer wird meine Furcht. Ich habe meine Atmung schon kaum unter Kontrolle. Zwischen ...