1. Vor der Bestrafung


    Datum: 05.06.2024, Kategorien: BDSM Autor: anima_submissa

    ... bewusst tiefen Atemzügen bemerke ich eine beginnende Kurzatmigkeit, beschleunigender Puls dazu. Ich spüre, wie sich Tränen in meinen Augen sammeln, ich muss sie weg blinzeln. Du darfst nicht merken, dass ich kurz vor dem Heulen bin.
    
    Das Schlimmste an der ganzen Sache ist, dass ich durch meine Verweigerung nichts vermieden habe, denn ein wesentlicher Bestandteil der Strafe ist, dass ich das vermeintlich Vermiedene werde nachholen müssen, unter Umständen sogar doppelt. Du gibst mir viel Zeit, darüber nachzudenken, und wenn Du mich fragen wirst, ob ich mich noch einmal weigern werde, werde ich antworten: "Nein Herr, ich werde mich nicht mehr weigern." Obwohl ich nicht weiß, ob ich in einer ähnlichen Situation nicht wieder versuchen werde, sie zu vermeiden. Ist das eine Lüge? Ich denke nicht. Aber ich denke, Du wirst es als eine solche bewerten. Ich kann nicht abschätzen, was Du dann tun würdest. Lügen verabscheust Du am Allermeisten.
    
    Ganz in meine Gedanken vertieft habe ich überhört, dass Du mich gerufen hast. Mit weit aufgerissenen Augen vernehme ich Dich jetzt: "Komm her, auf allen Vieren, den Stock trägst du im Mund!" Auf allen Vieren. Ich hasse es, auf allen Vieren kriechen zu müssen. Du stehst in der Tür zum Büro und schaust von oben auf mich herab, wie ich mühsam und mit schmerzhaft erwachten Beinen zu Dir krieche. Schon wieder machen sich Tränen bemerkbar. Du gibst mir den Weg frei und deutest auf eine Stelle in der Mitte des Büros. Ich krieche an Dir vorbei und Du blickst von hinten auf meine wackelnden Backen und auf die glänzende Feuchte zwischen meinen Schenkeln.
    
    Du kennst meine Erregung, die sich zwischen die Furcht mischt. Eine Erregung, die nichts, aber auch gar nichts an den Schmerzen ändern wird, die Du mir bereiten wirst, die es Dir aber erlaubt, mich anschließend an die Züchtigung hart und unerbittlich zu ficken.
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