1. Nina Teil 11


    Datum: 27.03.2018, Kategorien: CMNF Autor: Anonym

    ... sprach perfekt deutsch, allerdings mit dem fröhlichen Akzent der Skandinavier. Es erhob sich und gab Nina die Hand. Seine eher kleinen, festen Brüste zeigte es mit unbekümmerter Offenheit. Das Gesicht des Mädchens, das etwa fünfzehn Jahre alt sein mochte, war wunderhübsch, schmal, symmetrisch und zart, mit strahlend blauen Augen und süßen Grübchen. Britt ging den beiden voran, wobei sie ihr Bikini-Oberteil achtlos auf der Stranddecke liegen ließ, wie Nina mit großer Freude bemerkte. Die Kleine gefällt mir, dachte sie. Der Weg zum Haus der Sangholms ähnelte dem der Villa Kathrins. Auf der Terrasse saßen im Schatten fünf Menschen. Durch diese erste Begegnung mit Britt hatte Nina schon sehr viel an Selbstvertrauen gewonnen, aber nun plötzlich wurde ihr doch ein wenig mulmig. Die haben ja alle etwas an! Am wenigsten trug noch das nächste blonde Mädchen am Tisch – offensichtlich Britts ältere Schwester, ihr vom Gesicht her enorm ähnlich, vielleicht siebzehn Jahre alt, aber, obwohl durchweg schlank, an den entscheidenden Stellen sehr viel rundlicher und voller als die Kleine. Sie trug einen ebenfalls roten Bikini, der aus einem knappen Oberteil und einem sehr viel stoffreicheren Höschen bestand. Sie saß zwischen ihren Eltern, einem großgewachsenen schlanken, blonden Mann etwa Anfang Vierzig, und einer schmalen, zarten, ebenfalls blonden Frau im selben Alter. Er trug T-Shirt und Badehose, sie ein halblanges Trägerkleid. Ihnen gegenüber, mit dem Rücken zu den Ankömmlingen, saß ein ...
    ... älterer, grauhaariger Mann, Mitte sechzig vielleicht, in Badehose, der wild gestikulierte. Wenn man seinen braungebrannten Rücken sah, dann fiel nun auf, wie blass die gesamte Schwedenfamilie, die erst vor wenigen Tagen eingetroffen war, noch aussah. Auch der Ältere drehte sich um, als er an den überraschten Mienen seiner Gegenüber bemerkte, dass unerwarteter Besuch erschien. Zunächst ging Britt um den Tisch herum und flüsterte ihrer Schwester etwas ins Ohr. Kathrin trat näher und begrüßte alle fröhlich, während sich Nina etwas verschüchtert im Hintergrund hielt. Ihr waren solche Auftritte noch immer peinlich. Alles starrte sie nun schweigend an und erwartete sichtlich eine Erklärung. Kathrin erzählte ihnen, wer dieses wunderhübsche, hoch gewachsene und gertenschlanke Mädchen war, und stellte es als junge Freundin aus der Heimat vor. Mehr sagte sie nicht. Nina brachte ein leises Hallo heraus. Sie kam sich wie ein Eindringling vor, zumindest aber wie ein seltsames Tierchen, das Kathrin allen zum Bestaunen herumzeigte. Fast wollte sie ein bisschen böse auf Kathrin werden, aber sie riss sich zusammen und nahm den angebotenen Platz an. Es wurde von der Mutter Wasser gereicht, das Nina dankbar trank. Kathrin aber plauderte nun munter und unbeschwert darauf los, redete über dies und das und schien Nina dabei ganz zu vergessen. Nina saß schweigend daneben. Dann aber fragte der Schwede sie ganz direkt, was sie so tue und wie sie und Kathrin einander kennen gelernt hätten. Den zweiten ...
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