1. Die Leiden der M. Teil 06


    Datum: 13.02.2020, Kategorien: BDSM Autor: bydarksteffi35

    Vorwort:
    
    Bitte erst die anderen Kapitel lesen!
    
    Und ja, es hat etwas länger mit der Fortsetzung gedauert...
    
    *
    
    „Mach dir keine Hoffnungen, Abteilungsleiterin", meinte Jenny, als wir am Sonntagmittag den Gutshof verließen und wieder Richtung Heimat fuhren. „Das war längst noch nicht alles! Im Gegenteil! Das war erst der Anfang, Süße!"
    
    Ich spürte einen kalten Schauer über meinen Rücken wandern und war froh, dass Jenny hinter dem Lenkrad saß. Nein, zum Fahren war ich noch viel zu aufgedreht, nach all den Dingen, die ich an diesem Wochenende getan hatte. Oder besser gesagt, die man mit mir getan hatte. Und die mich trotzdem so unendlich erregt hatten, Scham hin oder her. Von meinem schlechten Gewissen mal ganz zu schweigen!
    
    Ich musste an meinen Mann denken, der heute Abend von seiner Geschäftsreise zurück kam. Und prompt verstärkte sich das dumpfe Gefühl in meinem Bauch. Verdammt, wie sollte ich ihm nachher noch in die Augen schauen können, ohne dabei vor Scham im Erdboden versinken zu müssen? Nach all dem, was passiert war? Oh ja, vor diesem Moment hatte ich eine Heidenangst. Vorsichtig formuliert.
    
    Ich konnte ihm noch nicht einmal reinen Wein einschenken und alles beichten, ohne Gefahr zu laufen, dass ein Teil der schamlosen Videofilmchen, die Jenny von mir heimlich aufgenommen hatte, im Internet landete. So wie sie es für den Fall, dass ich mein Schweigen brechen würde, angedroht hatte. Und dass sie ihre Drohungen wahr machte, hatte sie mittlerweile mehr als einmal bewiesen.
    
    Wobei ich zu meiner Schande gestehen musste, dass ich mittlerweile Gefallen an meinem derzeitigen Doppelleben gefunden hatte, angesichts dieser unvorstellbaren Lust, die damit verbunden war. Nein, ich wollte nicht mehr die brave Ehefrau sein, die nicht mehr bekam als braven Blümchensex mit einem noch braveren Ehemann! So sehr ich ihn auch liebte.
    
    Wer einmal am Kelch der Sünde gelabt hat, dachte ich, während wir über die Autobahn zurück nach Hause fuhren. Der will immer mehr haben!
    
    Ich seufzte still in mich hinein. Mein Gott, so schnell konnte sich ein Leben drehen. Eben noch eine treue Ehefrau und vernünftige Abteilungsleiterin. Und jetzt nur noch schamloses Luder, das von ihrem Unterleib gelenkt wurde. Unfassbar!
    
    „Dein Mann kann es übrigens kaum noch erwarten, dich endlich wieder zu sehen", meinte Jenny ohne jede Vorwarnung, als wir nicht mehr weit von Hamburg entfernt waren.
    
    Ich hatte das Gefühl, als wenn mir jemand die Kehle zuschnürte. Angst pur, von jetzt auf gleich!
    
    „Woher weißt du das?", fragte ich mit einer Stimme, die wie ein Reibeisen klang.
    
    „Weil ich mit ihm gemailt habe", antwortete dieses Biest grinsend.
    
    Ich spürte, wie sich meine Augen mit Tränen füllten. Aus der Angst wurde die nackte Panik. Ein kalter Schauer nach dem anderen rann über meinen Rücken und an den Schläfen rauschte das Blut. Oh mein Gott!!
    
    Jenny tätschelte mir beruhigend auf den Oberschenkel.
    
    „Keine Angst, Süße, ich habe ihm nicht mit meiner Adresse ...
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