1. Vom Leid des Erwachsenwerdens


    Datum: 02.08.2020, Kategorien: Romane und Kurzromane, Autor: bySashinka

    ... nach meinem ersten Schuß, die Augen. Mein Samen flog auf ihren Bademantel, auf ihren Ärmel und Handgelenk und sie schaute erregt, mit offenem Mund zu, alsob sie alles damit auffangen wollte.
    
    Sie griff hinter meinen Nacken, ungeachtet des strömenden Wassers, zog mich an sich und küßte mich voll auf den Mund. Ihre Zunge vollführte einen erotischen Tanz. Mein Schwanz war immer noch hart.
    
    "Ich schminke mich jetzt und zieh' mich an." sagte sie und ging.
    
    "Mein Gott" hämmerte es in mir" was ist denn los?" Ich hatte Angst jemand würde mich jetzt schütteln und aufwecken. Ich hatte Angst sie zu verlieren.
    
    Ich blieb noch lange unter der Dusche. Ich wusch meine Haare nochmals und erfreute mich des Wassers und seiner belebenden Wirkung. Irgendwann geht auch die schönste Dusche mal zuende. Auch diese. Ich nahm ein Badetuch, trocknete mich ab und verließ das Duschbad mit meinem Lendenschurz aus Frottee.
    
    Ich muß sehr lange in der Dusche gewesen sein, denn Hélène war hier oben nirgends zu sehen. Meine Hände und Füße, so entdeckte ich jetzt, waren aufgeweicht und runzelig. Ich muß sehr lange geduscht haben, aber es hat meinen Kopf wieder klar gemacht. Ich ging hinunter, wo ich Hélène, mit einem Modemagazin in der Hand, auf der Couch sitzend fand. Sie war ein Traum in rosa und schwarz. Das Kleid des Kostüms war wirklich kurz. Wunderschön kurz. Und der Ausschnitt des Kleides war wirklich tief. Wirklich sehr tief. Sie schaute auf, als sie mich bemerkte und sagte:
    
    "Schau mal ...
    ... das da, das ist auch sehr hübsch, oder?" und zeigte auf ein Diorkleid in dem Magazin. Es war wirklich klasse. Sie warf noch einen Blick darauf, klappte es zu, stand auf und legte es zurück in einen Zeitungsständer neben der Couch. Ich beobachtete sie den ganzen Weg und sie wußte das.
    
    "Möchtest du etwas haben?"
    
    "Ja, ein wenig Wein, vielleicht?"
    
    "Das ist eine gute Idee!" sagte sie und ging aufreizend langsam aus dem Salon in Richtung Küche.
    
    Als sie zurückkam, konnte ich bei jedem Schritt, ihre Strapse und Strumpfränder sehen, die sich unter dem knallengen Rock abmalten.
    
    "Wenn ich so auf die Straße gehe, werde ich verhaftet!" sagte sie und wir lachten. In dem Moment klingelte es an der Türe.
    
    Schnell stellte sie die Flasche und die Gläser auf den Tisch gab mir den Korkenzieher und sagte:
    
    "Ruhig, ich lasse Niemanden hinein."
    
    "Und wenn es meine Eltern sind?"
    
    "Oh, an die habe ich überhaupt nicht gedacht!" sagte sie.
    
    "Wir machen einfach nicht auf!" hatte ich die rettende Idee.
    
    "Und wenn 'was passiert ist?" zerbrach die Rettung wieder.
    
    "Geh' in die Küche, ich mache auf!" zeigte sie und ging, das Bolerojäckchen überstreifend.
    
    Aus der Küche herauslugend, hörte ich Stimmen, die näherkamen. Hélène's und die Stimme einer anderen Frau! "Meine Mutter!" schoß es mir durch die Rübe. Ich lauschte weiter angestrengt.
    
    Da erkannte ich die Stimme. Es war die Rote! Sie rief:
    
    "Alexander, wo bist du?"
    
    "Ist er vielleicht oben?" fragte sie.
    
    "Er ist ...
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