Schadensersatz
Datum: 04.09.2020,
Kategorien:
Inzest / Tabu
Autor: byplusquamperfekt
... Schmutzwäsche, gebrauchte Taschentücher, Bücher und was weiß ich noch alles. Den Ordnungssinn hatte er offensichtlich von mir geerbt. Ich raffte einige der Kleidungsstücke zusammen und zog auch sein Bett ab. Die überdeutlichen Spermaflecken auf dem blauen Satin ließen mich lächeln. Welche Mutter eines volljährigen Sohnes kennt das nicht.
Hm, er hatte seinen Computer wohl vergessen auszumachen. Der Monitor war dunkel, aber die Lämpchen auf dem schwarzen Tower blinkten. Ich setze den Wäschekorb ab und ließ mich auf seinem Schreibtischstuhl nieder. Dort fiel mir gleich der in der Mitte geknickte Briefumschlag mit Tabak- und Grassresten auf, den er halb hinter seinen Monitor geschoben hatte. Ich seufzte erneut. Ja, mein Sohn nahm Drogen. Das hatte ich in seinem Alter aber auch getan, deshalb waren meine Versuche, ihm ins Gewissen zu reden, eher halbherzig verlaufen.
Er kam in der Schule gut mit, sein Schnitt war im letzten Zeugnis unter zwei gewesen, also hatte ich auch gar keinen Grund, mir Sorgen zu machen. Er war erstaunlich reif für sein Alter. In vielerlei Hinsicht erinnerte er mich an Michael, von seiner ganzen Persönlichkeit her, weniger vom Aussehen. Das hatte er von mir. Er würde schon seinen Weg gehen, da brauchte ich nicht beunruhigt zu sein. Ich ruckelte an seiner Maus. Der Bildschirm erwachte zum Leben.
Normalerweise schnüffelte ich nicht in seinen Sachen herum. Eigentlich wollte ich auch nur schauen, ob er vielleicht wieder etwas runterlud, und den ...
... Computer bewusst angelassen hatte. Wohl war mir bei seinem Raubkopieren nicht; insgeheim hatte ich mir vorgenommen zu erklären, dass ich die Schuldige war, sollte er tatsächlich einmal Schwierigkeiten deshalb bekommen. Aha, da liefen tatsächlich Downloads. Also gut, dann brauchte ich die Kiste nicht runterzufahren. Ich war schon im Aufstehen begriffen, als ich die Titel in seinem Filesharing-Programm bemerkte.
Wie vom Blitz getroffen sank ich wieder auf den Stuhl. Das Blut rauschte in meinen Ohren, mein Herzschlag beschleunigte sich.
„Incest -- Russian mum wakes up son and fucks him".
Noch vier andere Titel dieser Art in seiner Download-Liste. Ach du grüne Güte. Fassungslos starrte ich auf den Bildschirm, unfähig, einen klaren Gedanken zu fassen. Dass er sich auch mal Pornographie herunterlud, hatte ich mir natürlich schon gedacht. Immerhin war er ein normaler Heranwachsender. Normal? War er das? Inzest. Das durfte doch alles nicht wahr sein. Und alles Mutter-Sohn Filme. Einer der Downloads war eine komplette Sammlung von Clips dieser Art, über sechs Gigabyte, die just in diesem Moment fertig wurde.
Ich sprang auf und verließ fluchtartig das Zimmer. In der Küche griff ich zu den Zigaretten und rauchte mit zitternden Händen, um mich erst einmal zu beruhigen. Ob ich mit Susanne drüber reden sollte? Susanne war meine Therapeutin, die mir aus dem tiefen schwarzen Loch nach Michaels Tod herausgeholfen hatte. Seit zwei Jahren hatte ich keine Sitzungen mehr benötigt, nur ...