1. Schadensersatz


    Datum: 04.09.2020, Kategorien: Inzest / Tabu Autor: byplusquamperfekt

    ... hatte ich gerade eine Pizza in den Ofen geschoben. Zu mehr war ich auch nicht fähig gewesen. Ich selbst verspürte keinen Hunger. Andy ging erst auf sein Zimmer, um seinen Rucksack abzulegen. Dann kam er wie immer gleich runter und setzte sich an den Küchentisch.
    
    „Pizza? Klasse."
    
    Ich wagte kaum, ihn anzusehen, rannte planlos in der Küche herum und deckte den Tisch. Er beobachtete mich aufmerksam, das spürte ich genau.
    
    „Ist irgendetwas? Geht es dir nicht gut?"
    
    „Ich hab wohl eine Erkältung. Halb so wild, ich hab schon ein paar Tabletten genommen. Ich war auch nicht zur Arbeit."
    
    „Hast du Fieber?"
    
    „Nein, ich glaub nicht. Es geht schon wieder."
    
    Der Ofen-Timer piepte. Nervös holte ich die Pizza aus dem Backofen.
    
    „Isst du nicht mit?"
    
    „Ich hab keinen Hunger. Ich hänge dann erst einmal Wäsche auf, die müsste jetzt fertig sein. Ich hab auch dein Bett abgezogen ... das kannst du nachher selber neu beziehen, ich leg dir frische Bettwäsche hin."
    
    Nun sah auch er zu Boden. Ob ihm seine Kampfspuren auf der Bettdecke ihn den Sinn kamen?
    
    „Okay."
    
    Ich war froh, erst einmal seiner Nähe entfliehen zu können. Die Maschine war wirklich fertig. Es war warm und windig, ein strahlender Frühlingstag. Ich ging nach draußen, um die Wäsche im Garten aufzuhängen. Gedankenverloren fischte ich ein Wäschestück nach dem anderen aus dem Korb und hing es an der Wäschespinne vor der Terrasse auf. Wir hatten ein kleines Gartenstück hinter unserem Haus, in dem ich viel Zeit ...
    ... verbrachte, vor dem Haus war nur ein kleines Blumenbeet.
    
    Ich fühlte seinen Blick, urplötzlich. Aus den Augenwinkeln sah ich, dass mich mein Gefühl nicht getäuscht hatte. Er stand an der offenen Terrassentür und rauchte. Für einen Moment stellte ich mir vor, dass er mir auf den Hintern starrte, wenn ich mich bückte. Augenblicklich unterbrach ich meine Tätigkeit und drehte mich zu ihm um.
    
    „Hat's denn geschmeckt?"
    
    „Ja, super. Soll ich dir helfen?"
    
    „Nee, lass mal, ich krieg das schon hin. Wenn du mir wirklich helfen willst, bezieh dein Bett, die Bettwäschen liegt da schon."
    
    „Okay. Ich mache dann Hausaufgaben. Leg dich doch hin, wenn es dir nicht gutgeht."
    
    „Mal sehen. Es geht wie gesagt schon wieder."
    
    Er schien irgendwie meine Verunsicherung und Verwirrung zu spüren, konnte aber wohl nichts damit anfangen. Launisch und verschlossen hatte er mich oft genug erlebt, das war nichts Neues. Nichtsdestotrotz blieb er stehen, bis er seine Zigarette aufgeraucht hatte. Ich verfluchte meine enge Trainingshose, die ich eigentlich am liebsten im Hause trug. Vielleicht hatte ich ihm ja wirklich unbewusst Signale gegeben, die er falsch interpretiert hatte. Ich atmete erleichtert auf, als er dann doch endlich auf sein Zimmer ging.
    
    Ich räumte noch für eine Weile weiter auf. Dann fühlte ich mich aber wirklich schwach und ausgelaugt. Mein Magen knurrte, aber ich hatte noch immer keinen Appetit. Ich schnappte mir den Laptop aus dem Wohnzimmer und zog mich in mein Schlafzimmer zurück. ...
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