1. Sommerferien in St. Moritz 04


    Datum: 15.09.2020, Kategorien: Erotische Verbindungen, Autor: byjameslu

    Es hat etwas gedauert, doch nun ist der nächste Teil der Steffi-Serie da. Denen, die die Serie noch nicht kennen, empfehle ich Teil 1/2 und 3 zu lesen, da die Charaktere da eingeführt werden. Danke im Voraus für Kommentare und Votes.
    
    * * *
    
    Nach dem letzten Treffen mit Mara und Gianduri konnte Steffi es kaum erwarten, wieder nach Zuoz zu fahren. Doch wie sollte sie das anstellen? Ihre Mutter war zwar mit shoppen und trinken beschäftigt, und Harald immer mit ihrem Vater am Golfen, doch wollte sie deren Argwohn auch nicht zu sehr erwecken. Speziell da beim letzten Dinner ihre Mutter vorgeschlagen hatte, Steffi solle doch ein wenig mehr Zeit mit ihrem Freund verbringen. Der mahnende Unterton war Steffi natürlich nicht entgangen, sie hatte die eherne Regel ihrer Mutter, was vorehelichen Sex mit dem Freund betraf nicht vergessen. Glücklicherweise hatte Steffi ja nun ein Schlupfloch gefunden, aber um dieses Schlupfloch auskosten zu können, musste sie Harald irgendwie ruhig halten.
    
    Lange hielt sie es jedoch nicht aus, und am Abend rief sie aus ihrem Hotelzimmer Mara an. Mara hörte sich die ganze Geschichte interessiert an und befand dann, dass das kein Problem sei, Steffi sollte Harald beim nächsten Mal nach Zuoz mitnehmen, sie hätte da schon etwas im Sinn. Wie es denn morgen wäre?
    
    Am nächsten Morgen kostete es Steffi zwar einige Mühe, Harald von der Golfrunde mit ihrem Vater loszueisen, speziell als er hörte, dass sie nach Zuoz wollte. 'Zuoz?' näselte er in seinem Bregenzerdialekt, 'das ist doch ein kleines Kuhdorf'. Steffi erklärte ihm, dass es dort einen kleinen Wasserfall gebe - 'sehr romantisch', klimperte sie mit den Augenlidern - und dass wenn es die Schüler des elitären Lyzeum Alpinum dort aushielten, es so schlimm ja nicht sein konnte. Zudem, köderte sie ihn, gab es jetzt da einen neuen Golfplatz, und falls er wollte, würde sie sich von ihm in die Finessen des Spiels einweisen lassen.
    
    Derart am Ego gekitzelt sagte Harald zu, und so fuhren sie zügig nach Zuoz hinunter. Bei Gianduris und Maras Sportzentrum angekommen, ging Steffi erwartungsvoll hinein. Harald hingegen verzog beim Anblick des Gebäudes verächtlich die Miene und zottelte etwas missmutig hinterher. Steffi ging erwartungsfroh zur Theke hin - und war herb enttäuscht als sie da, statt Mara oder Gianduri einen knorrigen, etwa sechzigjährigen Bergler sah, der sie neugierig anblinzelte. Bevor sie aber etwas sagen konnte, kam schon Mara aus dem Hinterraum geschossen und packte Steffi an der Hand, um sie nach hinten zu ziehen. Dabei blickte sie über die Schulter nach Harald und sagte, 'du musst Harald sein, oder? Komm mit!' Zu Steffi sagte sie noch, 'das ist Giachem, der Onkel von Gianduri, er hilft uns machmal aus'.
    
    Ein Blick auf Harald hatte Maras Erwartungen bestätigt: sauber gescheiteltes, mittelbraunes Haar, ein gelangweilt-überheblicher Gesichtsausdruck, ein kleines Wohlstandsbäuchlein unter dem pinken Poloshirt, teure Ledermokassins und abgewetzte (wenn auch klar ...
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