Die Strandpiraten 13
Datum: 17.10.2020,
Kategorien:
Gruppensex
Autor: byrokoerber
... sah ich. Eine große Schale mit nicht duftenden Sommerblumen schmückte die Mitte des Tisches. Natürlich waren die Blumen nicht zu hoch, um den Blick auf das Gegenüber zu verwehren. Die Tussi bekam den Vorsitz am Kopf des Tisches. Hans und ich saßen rechts und links von ihr. Michaela neben Hans und endlich ein Glücksfall, Claire neben mir. Der untere Kopf des Tisches blieb unbesetzt. Dort war auch nicht gedeckt.
Wir setzten uns, den Damen die bequem aussehenden Stühle unterschiebend. Ein junger Ober trat ein, in der Uniform der Strandhalle. Er servierte zuerst den Damen, dann uns Herren die Vorspeise. Es gab Jakobsmuscheln. Dazu einen feinen Weiswein von der Mosel. Ich kann nichts dafür, aber bei den Muscheln kamen bei mir verwegene Erinnerungen auf, an unser erstes Essen in der Strandhalle, mit Mona und Britta.
„Darf ich fragen, was sie von Beruf sind, Herr Bremer?", begann ausgerechnet die Adlerhoff das Tischgespräch.
„Es ist eigentlich kaum der Rede wert", tat ich schüchtern. „Mein Vater und ich haben eine Agentur, die sich ganz auf die Modebranche konzentriert. Wir haben uns dabei auf Dekoration und Messeausstellungen spezialisiert. Das bringt zwar gutes Geld, ist aber auch sehr arbeitsintensiv und zeitraubend. Bedeutet es doch, dass ich oft wochenlang nicht nach Hause komme. Es ist meine Hauptaufgabe, vor Ort zu sein und die Arbeit zu überwachen."
„Oh", sagte Claire erstmals etwas, senkte ihren Blick aber sofort, schüchtern tuend zu Boden.
Michaela, ...
... die meinen Beruf ja kannte, lächelte nur nichtssagend und die Tussi lächelte erfreut. Ganz offensichtlich schien sie in mir eine weitere Geldquelle entdeckt zu haben. Da kam es auch schon:
„Das ist ja ähnlich wie bei Herr Jansen. Immer voll beschäftigt. Suchen sie vielleicht ebenfalls eine Frau zum Heiraten?", kam es sichtlich hocherfreut von ihr.
„Noch nicht", erteilte ich ihr eine Abfuhr. „Frühestens in ein oder zwei Jahren. Bis dahin muss ich mich halt mit kurzen Abenteuern begnügen", tat ich etwas schamhaft. Den Macho konnte ich, eingedenk der Rolle die ich spielen würde, ja kaum herauskehren. Ich sollte ja den Tölpel spielen, der ein Rendezvous falsch auffasst.
„Wenn es soweit ist, melden sie sich aber unbedingt bei mir", säuselte Tusnelda.
Der Vorspeise wurde abgeräumt und der Hauptgang kam. Lamm von den Marschwiesen Ostfrieslands. Einfach ein Gedicht. Wir genossen fast schweigend, nur Michaela musste wieder einmal auffallen:
„Eigentlich mag ich ja Lamm gar nicht. Aber das hier schmeckt tatsächlich. Vor allem nicht nach altem Hammel", verkündete sie.
Hans warf ihr einen seltsamen Blick zu. Claire schaute erstmals zu mir, mit einem Lächeln um die Mundwinkel. Ich fragte mich prompt, ob das mit dem alten Hammel zu tun hatte.
Zum Nachtisch gab es für jeden einen Teller mit einer Mischung aus exotischen Früchten und gutem Eis. Eine nicht zu heftige Kalorienbombe. Der Kaffee und ein guter Napoleon oder ein Likör wurde wieder im Wohnzimmer gereicht. Wir ...