1. Rocky und die Wolfsfrau 3


    Datum: 20.11.2020, Kategorien: BDSM Autor: Anonym

    Bringst du mich jetzt in die Wanne, spülst du mich jetzt schön warm ab und leckst mir alle meine Wunden?“
    
    „Wirklich alle?“
    
    „Ja, Martin. Alle ohne Ausnahme. Auch die, die nur so aussehen, als wären es Wunden. Und bitte nicht nur die Aufgemalten. Wölfe lecken sich nämlich gegenseitig, wenn sie sich mögen, das habe ich gelesen.“
    
    „Ja, das kenne ich von Hunden. Aber meine Zunge ist doch gar nicht so lang, wie die von einem Wolf.“
    
    „Dann nimmst du eben die andere, die lange, die du da unten hast. Oder noch besser: nimm sie alle beide.“
    
    „Mensch Sabine! Gerade musste ich daran denken, wie ich mir vor deinem Kommen noch eingeschärft habe, bloß nichts falsch zu machen bei dir, nichts anstößiges zu sagen und dir jeden Wunsch von den Augen abzulesen…“
    
    „Na, was willst du denn, Martin? Das hast du doch auch ganz prima hingekriegt? Ich bin jedenfalls sehr zufrieden mit dir. Darf ich dich ins Ohr beißen?“
    
    „Du Biest!“
    
    Ich ließ sie vorsichtig in die Wanne gleiten. Sie blieb gefesselt, an den Händen, an den Oberarmen, den Oberschenkeln und an den Fußgelenken. Ich war angenehm berührt, von dem großen Vertrauen, dass sie zu mir hatte, aber ich war auch auf der Hut. Sie sagte kein Wort, aber sie knurrte hin und wieder auf ganz unterschiedliche Art.
    
    Ziemlich böse und wild, als ich zuerst das ganz kalte Wasser aufdrehte, um ihr Gemüt etwas abzukühlen. Das machte sie aber nur noch wilder. Alles an ihr richtete sich auf, ihre Nackenhaare, ihre gesamte Haut und auch ihre kleinen Brüste samt Nippel. Die knallrot anlaufende Gänsehaut stellte sogar ihre dünnen flaumigen Haare am Rücken auf. Wolfsmäßig. „Du Schuft!“ schrie sie, aber dann holte sie ganz tief Luft und schloss sie die Augen. Nach einer halben Minute ließ ich das Wasser langsam wärmer werden und ihr Knurren ging in einen genießerischen dunklen Ton über.
    
    „Zieh die blöde Hose aus, die ist doch dreckig.“
    
    Auch Sabine, die Frau, war wieder da.
    
    Ich tat es und setzte mich damit der Urangst aller Männer aus. Mein Geschlecht war ungeschützt und wuchs ihr auch noch stetig entgegen, solange, bis es nicht mehr weiter ging.
    
    Ich stieg also hinter ihr in die Wanne und begann, ihr die Haare und den Rücken zu waschen.
    
    „Feigling!“ spottete Sabine, „Hhmmrrrr!“ knurrte die Wölfin. Solange ich beim Haare waschen noch stehend arbeitete, war ich ständig in Sorge, dass sie ihren Kopf plötzlich herum werfen und zubeißen könnte. Die Bissspur im Oberarm war noch ganz deutlich sichtbar. Ich drückte mein steifes Teil also immer von hinten gegen ihren Kopf, damit ich rechtzeitig jede schnelle Bewegung ihres Kopfes fühlen und rechtzeitig zurück zucken könnte.
    
    Dass es gar nicht nötig gewesen wäre, erfuhr ich erst später und musste mich für meinen Mangel an Vertrauen schämen. Sabine hatte sich jederzeit unter Kontrolle gehabt, aber sie wollte das Spiel bis an die Grenzen ausloten. Sie benötigte dazu auch meinen Respekt vor der Bestie. Auch der gehörte zum Spiel. Deshalb hatte sie mir mein Misstrauen ...
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