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Die Rocker und die Schule 10
Datum: 06.01.2021, Kategorien: Hardcore, Autor: A-Beatrye
... lächelte. „Er sagt?“ Mia nickte. „Er sagt, ich soll dafür sorgen, dass das verrückte Huhn im Bett bleibt.“ Mia kicherte. „Typisch Max.“ Dann machte sie ein trauriges Gesicht. „Was ist Mia.“ „Meinem Papa bin ich vollkommen gleichgültig, egal. Er will nicht wissen, was mit mir ist. Er macht sich keine Sorgen.“ „Und Mama?“ „Weg, als ich klein war. Ich kenne sie nicht. Da war nur Papa, aber auch nie richtig. Max ist mehr Papa als er.“ „Ich mag Max nicht.“ „Wieso das?“ „Er sagte, wenn wir nicht gut ficken und lernen, dann werden wir weiter verkauft.“ Mia lachte und hustete dann. Als sie wieder zu Luft kam, sagte sie: „Ich glaube an alles, aber nicht dass diese Worte von Max waren. Ich denke, dass der Übersetzter da einiges hinzugedichtet hat. Etwas, was er sich selber gewünscht hat. Wenn es nach Max ginge, würden wir bis oben zugeknöpft herumlaufen und erst wieder mit dreißig an Sex denken.“ „Ich verstehe nicht.“ „Er will keinen Sex. Wir holen ihn uns von alleine. Er ist darüber nie begeistert. Er will uns nur lehren, richtig und klug zu leben. Leben zu verdienen mit Sex findet er schlecht.“ Aisuluu schaute sie an. Das ganze Haus schrie nach Sex. Sogar im neuen Trakt hingen mittlerweile Max alte Bilder der nackten Männer, die die Mädels aus dem Keller hervorgekramt hatten. Typen mit schönen und merkwürdigen Penissen. Alte und junge Männer und viele davon besuchten von Zeit zu Zeit sogar diesen Ort. Für Morgen waren alle ...
... angekündigt. „Aber warum dann überall Bilder mit Sex?“ „Weil sie sich hier nur dafür trafen, bevor sie aus dem Ort einen Schule machten. Eine Schule für Mädchen aus dem Rotlicht. Sie haben es nicht hinbekommen, den Gedanken zu löschen. Er kommt immer wieder durch. Sie nehmen ihn jetzt hin. Wie schlechtes Wetter.“ „Sie haben nicht Spaß an Sex mit Mädchen?“ „Das ist nicht der Punkt. Sie warten auf den Tag, wann es erlaubt ist. Bei uns mit achtzehn.“ „Bei uns es kein Alter gibt. Wenn Familie richtigen Mann findet, dann muss Mädchen. Manchmal sie auch stehlen Mädchen.“ „Hier musst du dir selber einen suchen oder du sagst, du willst nicht, dann ist es auch nicht schlimm. Hier bestimmst nur du.“ Aisuluu versuchte das Konzept zu verarbeiten, aber es gelang ihr nicht ganz. Es widersprach allem, was sie kannte. Das niemand da sein würde, der ihr sagen würde, wer der Mann für ihr Leben war, erschreckte sie. Aber sie hatte auch gedacht, dass eigentlich niemand mehr etwas von ihr wissen wollen würde, weil sie sich ja einem Hingegeben hatte, der nicht ihr Mann war. Sie war verbrannt. Sie hatte sich geopfert für die anderen, die, wenn sie in die Heimat zurückkehren könnten, noch einen Mann finden könnten. Für sie war der Weg versperrt. „Erfinde dich neu, sagt Max immer zu denen, die ihre Zweifel mit der Zukunft haben. Viele sind dem Weg schon gefolgt. Zum Beispiel Ines. Sie war hier letztes Jahr noch Schülerin. Jetzt ist sie selber fast Lehrerin und seine Frau. Manchmal ist sie meine ...