1. Die Skaterin Teil 04


    Datum: 23.01.2021, Kategorien: Nicht festgelegt, Autor: byKrystanX

    ... sein Abteil fast leer. Nur eine Gruppe betrunkener Jugendlicher sorgte für etwas krach. Sie hatten offenbar noch nicht bemerkt, dass sie die Feier von der sie kamen längst verlassen hatten und sagen aus Leibeskräften irgendwelche Sauflieder. Trotzdem hatten die Teenager noch genug verstand, sich von Viktor fernzuhalten. Auch wenn er gerade nicht als Rausschmeißer arbeitete, strahlte er doch jene aggressive Autorität aus, welche die meisten Menschen erschaudern ließ.
    
    Es war 5:30 als Viktor endlich Zuhause ankam. Inzwischen war er sich sicher, jeglichen möglichen Verfolger abgehängt zu haben. Er steckte den Schlüssel in die Tür seiner kleinen Wohnung in einem renovierungsbedürftigen Altbau, als er plötzlich ein Knistern hörte. Binnen eines Augenblicks überkam ihm ein Stromschlag von vielen Tausend Volt, der durch seinen Körper strömte und Muskeln unkontrolliert zucken ließ. Der stämmige Mann fiel wie ein nasser Sack zu Boden und schlug mit dem Kopf auf den gefliesten Boden des dunklen Treppenhauses auf. Ein leises Stöhnen war alles, was er von sich geben konnte. Dann zog man ihm einen schwarzen Sack über den Kopf und es wurde dunkel um ihn herum.
    
    ***
    
    Ein Stöhnen und Wimmer verschmolz mit der sanften Kuschelmusik, die den in zartes orangenes Licht getauchten Raum beschallte. Der Mann, der sich über das Mädchen gebeugt hatte, trug eine Ledermaske. Schweiß glänzte auf seiner Brust und seinen Schultern. Seine Identität blieb durch die Maske verborgen, doch wenn man genau ...
    ... hinsah, erkannte man das schon vorangeschrittene Alter des Maskierten. Sein Körper bewegte sich im Rhythmus seiner Stöße, die dem Mädchen seine Männlichkeit in den Hintern rammten. Er keuchte vor Erregung, während sie sich hilflos unter ihm wandte und diese Bewegungen in erstickte Schreie umwandelte, die von dem Ballonknebel in ihrem Mund entfremdet wurden.
    
    Das blonde Mädchen hatte Tränen in den Augen. Schmerz jagte sichtlich durch ihren Körper, während der Mann ganz alleine seine Lust an ihr auslebte. Sie lag auf dem Bauch und ihre Hände waren über ihrem Kopf mit Handschellen an das Bett gefesselt. Die Spuren von Peitschenhieben und Kerzenwachs zeichneten ihren zarten Rücken, auf den der Schweiß des Mannes tropfte.
    
    Durch ein verspiegeltes Fenster beobachtete Ace das Schauspiel. Der dunkelhaarige Mann saß in seinem Bürostuhl und spielte mit einem Feuerzeug, während nur wenige Meter entfernt der Freier das Mädchen ordentlich rannahm. Das war sein gutes Recht, denn er hatte dafür auch über tausend Euro springen lassen. Dafür quälte er die Kleine schon seit Stunden. Der Maskierte gehörte zu den Stammgästen und Ace genoss es manchmal, ihm bei seinem Treiben zu beobachten. Er wusste nicht, wer sich unter der Maske befand und es interessierte ihn auch nicht. Die Stadt hatte viele reiche Männer, die manchmal hinausfuhren, um in seiner exklusiven Villa den besonderen Spaß zu haben.
    
    Ace war bekannt für seine jungen Mädchen. Und wenn ein Kunde etwas Exklusives wollte, konnte er ...
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