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Die Rache
Datum: 02.02.2021, Kategorien: Sonstige, Autor: Pia von Baden
... zu spät. "Wahnsinn...", stammelte Jannik, der oben ohne vor mir stand. Okay. Kommando zurück. Dieser Bikini sollte es sein. "Was ist denn?", fragte ich so unschuldig wie möglich. "Am liebsten würde ich die Tür hinter mir schließen." "Und dann?" "Würde ich abschließen." "Warum denn das?" Ich gab mich naiv. Er musterte mich kurz. "Ach, das hatte ich ja ganz vergessen." Dabei setzte er seine überhebliche Miene auf, die ich so hasste. "Du kannst dich vermutlich nicht an dein letztes Mal erinnern. Wie lange hattest du schon keinen Mann mehr? Sechs Monate?" "Vier", korrigierte ich ihn trotzig. Seit der Sache mit Jannik und Sophie hatte ich eine echte Pechsträhne und zum ersten Mal in meinem Leben so was wie Minderwertigkeitskomplexe. Zum Glück rief Sophie, die blöde Schnepfe, nach ihm und beendete die für mich peinliche Situation. Ausnahmsweise war ich ihr mal dankbar. Am Strand angekommen, zogen wir sofort viele Blicke auf uns. Okay, es waren überwiegend die Männer, die mit ihren Traumkörpern für Aufsehen sorgten. Niklas und Lara halfen sich gegenseitig in ihre Neoprenanzüge, während sich Jannik mit seinen Badeshorts begnügte. Bevor er ins Wasser ging, lief Sophie, das dralle Dummchen, noch einmal zu ihm und gab ihm einen intensiven Kuss. Er wirkte inszeniert und dauerte deutlich länger als erforderlich Vermutlich war er als Zeichen an den Rest der Damenwelt gedacht. Nun wusste jeder, dass der extrem gut aussehende Adonis ihr gehörte. Mit vor ...
... Besitzerstolz geschwellter Brust (davon hatte sie ohnehin reichlich) stolzierte sie langsam zu mir zurück. Was für eine Bitch. Aber ich wiederhole mich. Abgesehen davon, dass wir blond und beide 19 waren, hatten wir nicht viel gemeinsam. Ich hatte einen Traumbody. Obwohl ich nichts dafür tat, sah ich immer durchtrainiert aus. Sophie hingegen sollte dringend mal auf ihre Ernährung achten. Jedes Mal, wenn ich sie sah, wirkte sie propperer als vorher. Immerhin besaß sie Mut, das musste ich ihr lassen. Während ich meinen Bikini noch unter einer Jacke versteckte, zeigte sie ihren ganz ungeniert. Wie gesagt, es gehörte einiges an Mumm dazu, denn der Anblick war nur bedingt appetitlich. Mehr Stoff wäre hier dringend angeraten gewesen. Aber wenn ich ihr das sagte, würde ich nach einer schlechten Verliererin klingen. Irgendwann wurde es mir zu blöd und zu langweilig. Kurz entschlossen warf die Jacke von mir und machte mich auf die Suche nach einem Mann. Wäre doch gelacht, wenn aus den vier Monaten (und fünf Tagen) völlig unnötigerweise noch mehr Zeit hinzukam. Außerdem wollte ich Sophie, der hirnbefreiten Schlampe, zeigen, dass ich jeden haben konnte. Eine gute Stunde später waren wir fünf wieder vereinigt und lagen auf unseren Handtüchern am Strand. Wir überlegten, was wir heute Abend noch so anstellen würden. Gerne wäre ich irgendwo etwas Trinken und zum Tanzen gegangen. Allerdings waren sich die anderen schnell einig, dass sie es sich im Ferienhaus gemütlich machen würden. "Ich werde ...