1. Es begann im Nachtzug (Neu)


    Datum: 09.02.2021, Kategorien: Inzest / Tabu Autor: bySakuraLove

    ... selbst waren die Stunden eine Tortur.
    
    Als ich in (...) aus dem Zug stieg, kamen zwei Gefühle in mir hoch. Ich fühlte mich allein und wünschte mir, dass die Zeit schnell verging und ich wieder bei Yosh und Katze sein konnte, die ich schon vermisste, seit ich in den Zug stieg.
    
    Das andere war Angst. Angst Markus zu begegnen. Nicht etwa, dass er etwas hätte tun können, was mir geschadet hätte. Im Nachhinein betrachtet war er sogar ein totales Würstchen und Maulheld.
    
    Soll diese ... Wie hieß sie gleich? Ah ja, Corinna doch „glücklich" mit ihm werden. Ist sicher auch nur irgendein Flittchen, was nach zwei Sätzen schon die Beine breit macht.
    
    Nein, meine Angst bestand darin, dass, wenn ich ihm begegnet wäre und er sowas gesagt hätte wie „Ach bitte komm doch zurück *heul, heul*", ich etwas hätte tun können, was ich später bereut hätte und bei der Polizei sicher als schwere Körperverletzung gezählt wird. *hust* Harter Tritt in die Eier *hust*
    
    Für mich war er gestorben, sowie alle Männer in sexueller Hinsicht. Ich würde mich jetzt nicht als lesbisch bezeichnen, denn entweder man ist lesbisch oder nicht. Sowas sucht man sich ja nicht aus. Nein, ich bin Bi, aber mit all meiner Liebe nun beim weiblichen Geschlecht. Ich hatte nun Yoshiko und wer weiß, vielleicht auch Katja ... Wie das Ganze zwischen uns verläuft und ob es eine Zukunft hat, würde man sehen.
    
    Als ich in meiner Wohnung ankam, fühlte diese sich kalt und leer an.
    
    Nicht wörtlich gemeint, es war wieder sehr ...
    ... warm und alle meine Möbel und so waren da.
    
    Ich meinte das gefühlstechnisch. Niemand war hier, der mich in den Arm nahm.
    
    Keine, die mit mir das Bett teilen würde. Nur ich alleine. Bei diesem Gedanken liefen mir Tränen über die Wangen.
    
    Noch nie in meinem Leben habe ich eine solche Liebe und ein Verlangen nach einem Menschen gefühlt, wie es jetzt bei Yoshiko der Fall war. Am liebsten wäre ich noch heute zurückgefahren, aber der letzte Direktzug fuhr eine halben Stunde nach meiner Ankunft in der Wohnung und mit packen und zurück zum Bahnhof fahren, würde ich das niemals schaffen. Auf tausendmal Umsteigen, konnte ich auch verzichten, Dankeschön. Zudem war die Rückfahrt schon gebucht und bezahlt.
    
    Unten schaute ich noch schnell in den Briefkasten, in dem sich, neben der üblichen Reklame ein großer Brief meiner alten Firma befand.
    
    In ihm befanden sich neben meinen Papieren, die offizielle betriebsbedingte Kündigung, sowie ein Arbeitszeugnis, das tatsächlich sehr gut aussah (Zum Glück kannte ich alle Codes und Schlüssel die in solchen Zeugnissen verwendet werden) und die Kopie einer Zahlungsanweisung an mich über eine Summe die sich, wie ich in einem beigelegten Schreiben erfuhr, aus drei Monatsgehältern (wegen der Kündigungsfrist), sowie einem weiteren Monatsgehalt als Abfindung errechnete.
    
    Gar nicht mal schlecht, damit könnte ich eine Zeit leben, wenn ich nicht schnell eine neue Stelle fand, Yosh und Katze bei der Miete unterstützen und als kleinen Einstand die beiden ...
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