1. Nackt im Kino


    Datum: 16.02.2021, Kategorien: Medien, Autor: Anonym

    ... Richtung. Immer noch hatte ich das Gefühl, dass sie aufgeregt war.
    
    Es ist so, .... Also, wie soll ich es sagen oder mich ausdrücken.
    
    Sie stockte, stotterte, suchte nach Worten.
    
    Vor einigen Wochen hatte ich im Internet die Geschichte einer Frau gelesen, die in einem Kino von einem wildfremden Mann bis zum Orgasmus befummelt wurde. Also ich,..., ich bin hier um das auch zu erleben.
    
    Etwas erleichtert wirkte sie nun, die Sätze herausgebracht zu haben. Ich sah sie mit großen Augen an. Mein Mund klappte auf, ich sah mich um, ob diese Worte jemand anders auch noch mitbekommen hatte.
    
    Habe ich sie eben gerade richtig verstanden? Ich hoffe sie geben mir keine Ohrfeige, wenn ich das noch mal zum Verständnis wiederhole. Sie würden jetzt während des Films gerne von mir befummelt werden?
    
    Ich hoffte das jetzt keine Hand ausgeholt wurde oder das alles ein Scherz war.
    
    Ja, genau. Ich habe sie hier oben alleine sitzen sehen und bin jetzt hier, damit sie mich während des Films überall, wo sie wollen berühren.
    
    Ich weiß nicht wie ich sie angestarrt hatte, da ich mich nicht sehen konnte, aber ich sah bestimmt wie ein begossenes Schaf aus.
    
    Ist das hier die `versteckte Kamera`, `Verstehen sie Spaß` oder sind sie von ir-gendeiner Frauenbewegung und wollen die Geilheit der Männer testen. Sobald ich meine Hände irgendwo auf sie lege, stehen sie auf, schreien herum ich wür-de sie sexuell belästigen. Und Morgen stehe ich in der Zeitung.
    
    Es hatte schon was erregendes, wenn ...
    ... ich sie anschaute. Aber irgendetwas war faul an der Sache und darauf wollte ich mich beim besten Willen nicht einlassen.
    
    Ich verspreche ihnen, das dies mein innigster Wunsch ist. Ich bin nicht vom Fernsehen der irgendeiner femininen Bewegung und werde ihnen auch keine Szene machen.
    
    Na, das würde ich jetzt auch sagen und später behaupten sie dann dieses frivole Angebot hätten sie mir nie gemacht. Nein, danke!
    
    Ich nahm den letzten Zug aus der Colaflasche und starrte wieder zum roten Vor-hang.
    
    Hören sie, ich bin über diesen Bericht im Internet gestolpert und mehrmals ge-lesen. Er hat mich so aufgewühlt, meine Fantasie entfacht. Ich muss öfters daran denken, manchmal träume ich nachts davon, vergesse beim Arbeiten was ich gerade machen wollte, deswegen. Ich war schon öfters in Kinos, habe mich nie getraut so wie jetzt, mich neben einen Mann zu setzen. Wissen wie schwer es mir fällt sie deswegen anzusprechen.
    
    Ich sah sie wieder an. Irgendwie klangen ihre Worte aufrichtig, sie hatte sich voll in Fahrt geredet, atmete jetzt schneller.
    
    Und das soll ich ihnen glauben?
    
    Ganz überzeugt war ich noch nicht. Ich spürte etwas von meinem Widerwillen abbröckeln, als sie meine Hand nahm und sie sich in ihren Schritt legte. Ich spürte die Nachgiebigkeit der Innenseite ihrer Oberschenkel, sie fühlten sich warm an. Meine Handinnenfläche spürte nur den Stoff der Jeans, befand sich aber genau über ihrer Scheide.
    
    Wenn ich eine der Frauenbewegung wäre, würde ich das jetzt tun und ...
«1234...7»