1. Die Burg und das Gesicht im Licht


    Datum: 18.02.2021, Kategorien: Erotische Verbindungen, Autor: byreitnettob

    ... vergeblich sein kann. Ein Fake-Account, ... wie sie wohl riecht ... , ein Rebounce aufgrund des gelöschten Mailaccounts von dem er nie erfährt, ... das Alter hat sicher Spuren hinterlassen ... , die Mails der Seite im Spamverdacht, ..... sie ist eher von herberer Schönheit, hat sie mittlerweile Kinder? Was passiert alles in über zehn Jahren? Er beginnt zu träumen.
    
    Natascha antwortet.
    
    Sie ANTWORTET.
    
    Sie hat selber gerade ein Scheitern überwunden. Ihr Sohn ist elf. Die Trennung vollzogen. Die Mail hat sie im richtigen Moment überrascht. Und sie ist neugierig. Der Sommer beginnt gerade mit herrlichem Wetter.
    
    Die Mails, die sie tauschen, bringen sie einander näher. Sie denken beide dabei an Sex, doch trotz großer Offenheit will keiner von beiden den anderen überfordern. So bleibt es bei Ansätzen von Mehrdeutigkeiten. Aber beide sind sie neugierig. Und sie wollen es wissen. Sie verabreden sich zu einem Spaziergang.
    
    Das Treffen findet auf einem Waldparkplatz statt, da herrscht Einigkeit. Der Tag ist heiß und die Kühle des Waldes erfrischend für den Geist. Als Helmut ankommt ist Natascha bereits da. Beide erkennen einander sofort und sie erkennen auch das Kribbeln, die Nervosität, die ihren Ursprung im körperlichen Reiz des anderen hat. Etwas lauernd gehen sie aufeinander zu und er sucht sein Hirn zwischenzuschalten, als er ihr zur Begrüßung die Hand entgegenstreckt. Natascha ist, wie er, etwas mit grauen Haaren durchsetzt. Aber er fühlt, dass ihr Kopf wieder in ...
    ... die Zeiten auf dem Bild versetzt ist. Und sie ist, nach wie vor, eine sehr attraktive, weitestgehend schlanke Person, knapp zehn Zentimeter kleiner als er. Der Gang ist locker und ein wenig federnd.
    
    Die Worte, die sie wechseln, sind zuerst eher oberflächlich. Und als Natascha nach ein paar Metern kurz zurück zu ihrem Wagen will, kann er lange Blicke auf ihre Rückseite werfen. So weich wie ihr Gang ist, streifen ihre Pobacken leicht aneinander, die in der dünnen Jeans deutlich voneinander getrennt sind. Der Anblick des klaren, hellen Spalts zwischen ihren Beinen, der im Gegenlicht leuchtet, raubt ihm die Sinne als er es zulässt sich dazwischenzudenken. Und sie weiß es. Die wenigen Schritte zurück geht sie unregelmäßig. Spürt den brennenden Blick, das kann er sehen.
    
    Und dann ist er überrascht. Zuerst beobachtet er sie die Fahrertüre öffnen und wieder schließen, dann um den Wagen herumgehen, sich auf den Beifahrersitz setzen. Kurz überlegt er, ob er sich ebenfalls die Wanderstiefel anziehen sollte, wie er aus ihren Bewegungen schließt, doch er wartet. Sein Schuhwerk ist zwar glatt aber solide und bequem. Nach einer Weile steht sie wieder an der Türe, hält etwas in der Hand und kommt dann um den Wagen herum. Eine Flasche Wasser. Das ist es aber nicht, was ihn zum Staunen bringt. Es ist der dünne, lange und weite Rock, in den Natascha gewechselt hat. Lächelnd und mit weit ausgreifenden Schritten schließt sie zu ihm auf. "Wass Lit er," strahlt sie Helmut an und ergänzt: "wir ...
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