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Thao 22
Datum: 18.02.2021, Kategorien: BDSM Autor: bySena78
... Bestätigung aus Hamburg. Das heißt, wenn sie mich genommen haben." Er trat an Thao heran, die gerade das Besteck neben einem Teller zurechtlegte und drehte sie zu sich um. Sie war bleich geworden und schien diese Nachricht nur schlecht zu verdauen. „Du hast dich bis jetzt nicht gekümmert, stimmt´s?" Sie wich seinem Blick aus. „Wie soll das weitergehen zwischen uns, Thao?" Sie wusste keine Antwort auf seine Frage. „Gib mir noch Zeit, Karl! Bitte. Scheiß auf das Jahr!" „Und wenn ich wegziehe? Kommst du dann nach?" Thao wusste genau, worauf seine Frage abzielte. Er wollte, dass sie endlich eine Entscheidung traf. „Ja, Karl! Ich komme nach." Sie sah zu ihm hoch, wirkte trotzig und missgestimmt. „Wann kommst du nach, Thao? Wie lange hältst du mich noch hin? Du hast mir etwas versprochen, erinnerst du dich?" „Ja! Du erinnerst mich ja auch ständig daran. Karl, ich werde es halten, aber zick mich nicht immer an. Vertrau mir einfach, okay!" Karl löste sich von ihr und ging um den Tisch herum. Er konnte seine Wut nur schlecht vor ihr verstecken. Ihr vertrauen? Scheiße! Warum konnte er es nicht? Sie zeigte ihm doch deutlich, wie zwiegespalten sie war. Warum zögerte sie? Warum wollte sie nicht mitkommen? „Karl!" Der Junge sah seine Freundin mit fragendem Blick an. „Bitte gib mir noch Zeit!" Er nickte. Der Abend war für ihn gelaufen, dessen war er sich sicher. „Thao?" Die Punkerin löste ihren besorgten Blick von ihrem Freund und ...
... ging zur Theke. „Was ist los, Schickse?" Sie grinste. Sogar Amelies Schminke konnte sich jetzt sehen lassen. „Du machst gleich kein Theater, wenn die anderen kommen, oder?" Amelies Blick war flehend auf Thao gerichtet. „Warum sollte ich das? Die gehen mich nichts an, brauchst keine Angst haben." Ihre Freundin aber mochte ihr nicht recht glauben. „Es ist mein Abend! Vergiss das bitte nicht!" Thao wirkte jetzt eingeschnappt. „Ohhhh. Ich bin wieder mal die Böse. Keine Angst. Bevor ich kotze, verschwinde ich, brauchst dir keine Sorgen machen." Amelie spürte die Wut in den Worten der Punkerin. „Hey! Jetzt sei nicht zickig. Du weißt genau, worauf ich hinauswill, oder nicht?" Karl gesellte sich zu den beiden Mädchen, um Amelie zu helfen. „Komm, wir decken fertig und dann genießen wir einfach den Abend, okay?" Thao sah ihn schweigend an, nickte dann aber. 19. Die ersten Gäste kommen. „Siehst du die? Die sind nicht wegen Amelie hier. Die wollen nur sehen, was aus Doppelvollfett geworden ist. Ein Foto auf Facebook hätte dafür auch gereicht." Karl sah sich die Mädchen und Jungen an, die staunend Amelie begrüßten und nicht so recht zu glauben schienen, dass sie es wirklich war. Sie ergaben sich in ehrfürchtiges Staunen und schienen sich zweimal versichern zu müssen, dass es wirklich die einst so vollschlanke Schul- und Klassenkameradin war, welche jetzt vor ihnen stand. Ein aufgeregtes Getuschel füllte die Gaststube und so dauerte es ...