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Thao 06
Datum: 04.03.2021, Kategorien: BDSM Autor: bySena78
... unliebsamen Überraschungen für sie beide geben konnte. Wieder erschrak Karl. Aus der Toilette kam ein Knall, als ob etwas Großes umgefallen wäre. „Auaaaa! Scheiße!" Er machte sich Sorgen. „Ist alles in Ordnung?" Thao fluchte weiter. „Diese Scheiß-Stiefel! Bleib ja knien! Ich komme gleich." Endlich öffnete sich die Tür und Karl sah zwei schwarze Stiefel vor sich mit hohen Absätzen. Er wollte zu ihr aufsehen, aber ein Klatschen auf seinem Rücken und ein heftiges Zwiebeln ließ ihn innehalten. „Ich habe dir nicht erlaubt, mich anzusehen, Würmchen. Begrüße erst einmal deine Herrin!" Karl stöhnte, egal, womit sie ihn geschlagen hatte, es tat weh. Er beugte sich zu ihren Stiefeln hinab und küsste deren Spitzen. Dann leckte er mit seiner Zunge über das feine Leder. Sie mussten teuer gewesen sein, sodass er sich fragte, woher sie das Geld dafür nahm. „Träum nicht! Mach!" Ein weiteres Klatschen, Karl hielt inne und wartete, bis der Schmerz auf seiner Schulter wieder abebbte. Thao aber blieb geduldig und ließ ihm die nötige Zeit, bis er sich wieder gefangen hatte. Karl leckte weiter, sorgsam und fleißig. „Das machst du fein, mein Süßer." Karl spürte, wie sie etwas um seinen Hals legte. Ein Klicken, dann spürte er einen Zug in seinem Genick. „Sieh auf den Boden vor dir! Ich führe dich schon!" Er hörte ihre Absätze vor sich auf den Laminatboden knallen, spürte, wie das Halsband gegen Kehlkopf und Kinn drückte und folgte diesem Zug. „Wir ...
... gehen heute in das Zimmer meiner Mutter, dort haben wir mehr Möglichkeiten." Die Stimme seiner Freundin hörte sich erregt und voller Vorfreude an. Karl seufzte. Schon deshalb würde er ihre Spiele mitmachen. Thao sah zu dem Deckenhaken hinauf. Sie hatte sich früher gefragt, was dieser zu bedeuten hatte, aber die Erklärung ihrer Mutter, dass er einmal zur Befestigung einer großen Blumenampel oder eines Sandsacks diente, kam ihr damals plausibel vor. Jetzt allerdings wusste sie es besser. Der Haken befand sich im linken hinteren Eck des Zimmers, wo genügend Platz war zwischen Bett und Fenster. Sie zog Karl zu sich heran und packte ihn an seinen Haaren. „Steh auf!", herrschte sie ihn an. Karl durfte sie das erste Mal ansehen, er war sprachlos. In ein schwarzes, hautenges Kleid mit asiatischem Schnitt gehüllt, mit hohen Stiefeln und schwarzen Handschuhen sah sie nicht ganz so martialisch aus, wie beim letzten Mal, aber mindestens genauso böse. Sie war einfach Wow! Thaos Gesicht wirkte durch dunkelroten Lippenstift, schwarzen Lidstrich und -schatten und dunkles Rouge unnahbar und streng. „Was gaffst du so?" Ihr Ton war böse und ungehalten. „Heb deine Arme und stell dich dort unter den Haken!" Karl tat, was sie ihm befahl. Sie aber starrte zur Decke hinauf und schien Maß zu nehmen. Sie hatte ein Ledergeschirr in den Händen, das wohl zu seiner Fesselung dienen sollte. Sie sah sich um. „Scheiße!" Er sah sie fragend an, bekam aber stattdessen nur eine ...