1. Die Zauberin


    Datum: 15.03.2021, Kategorien: Erotische Verbindungen, Autor: bynahatschalah

    ... sie ihre Ränkespiele inszeniert hatte. Nicht nur mit Rat sondern oft genug auch mit Tat. Und die besten Ideen waren nicht selten von ihrer Zofe gekommen."
    
    Dirk hatte sich aufgesetzt. Er konnte nicht dauernd fast im Feuer liegend auf Marias Unterleib starren. Zumal er nicht wirklich etwas erkennen konnte. Dennoch wunderte er sich, dass sie sich ausgerechnet ihm so darbot. Er war 24 Jahre alt, 1,87 groß, schlank, fast schon dürr und trotz Peter der Führer der Gruppe. Etwas schüchtern und zurückhaltend, hatte er keinen großen Erfolg bei Frauen, obwohl er schon geil auf die beiden Ranger war. Natürlich waren sie unerreichbar für ihn, denn er war für sie verantwortlich. Aber träumen durfte er und natürlich wichste er auch schon mal in Gedanken an die beiden. Uwe hatte im Gegensatz dazu auf dem Weg hierher mit Maria gebalgt, wie kleine Kinder. Ob er eigentlich gemerkt hatte, dass sie unten nichts trug? Wohl nicht. Bei aller Frechheit dürfte er ihr kaum zwischen die Beine gelangt haben.
    
    "'Ich sollte mitkommen', meinte ihre Zofe nun. 'Nein', protestierte Nahatschalah prompt, 'wenn er dich sieht, wird dem Kronprinzen wohl erst recht alles vergehen.' Die Zofe, die den Kronprinzen so fern und unerreichbar er für sie war, mit der ganzen Kraft ihres Herzens liebte, dachte nur traurig: 'Da ist nicht viel, was ihm vergehen kann'. Sie wusste, dass sie keine Schönheit war. Klein, etwas zu stämmig, mit dunklen, wuscheligen Haaren, eine Art Pferdegesicht und einem Mitesser mitten ...
    ... auf der Stirn." Die Jungen lächelten. Die Beschreibung klang wie eine schlechte Karikatur von Maria selbst. "'Ich werde mich so verhüllen', schlug die Zofe vor, 'dass der Kronprinz nichts von mir erkennen kann. Aber siehe: Jeder weiß, wie du zum jüngeren Prinz stehst. Wenn du den Kronprinz ehelichst, ihn - wenn auch nach einer Schamfrist - tötest und dann den jüngeren Prinzen heiratest, wird jeder dich verurteilen. Auch wenn der Tod als Unfall hingestellt wird. Denn jeder weiß, dass dein Kind niemals vom Kronprinzen sein kann. Dazu waren schon zu viele wunderschöne Frauen bei ihm, mit Kräutern, Klängen, Düften und Magiern wurde es versucht. Ich hingegen gelte, schon aufgrund meines Aussehens, als Hexe. So könnten wir es dem Volk einreden, dass alles korrekt ablief. Du brauchst als Königin keine Angst vor dem Volk zu haben. Aber warum es unnötigerweise gegen dich aufbringen?' Da dies logisch klang, stimmte Nahatschalah ihr zu. Nun mussten sie nur noch den Plan verfeinern."
    
    'Dauert es noch lange', dachte Rebecca, 'stürze ich mich auf den nächstbesten Schwanz. Abmachung hin oder her.'
    
    "Die Hochzeit war herrlich und pompös. Abends führte der Kronprinz Nahatschalah ins Schlafgemach, in dem die Zofe, gekleidet in einem dunklen Ganzkörperumhang, aus dem nur die Augen hervorstachen, sie erwartete. Der Kronprinz, der akzeptiert hatte, dass sein Bruder Nahatschalah schwängern würde und dem Volk das Theater mit der Zofe vorgespielt werden musste, hatte daher die Zofe in seiner ...
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