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Der Pornograf XI - 08
Datum: 31.03.2021, Kategorien: Romane und Kurzromane, Autor: byrokoerber
... einladen. Dort -- hier wohl nicht mehr -- werde ich ihn eine ganze Nacht mein Arschlöchlein bearbeiten lassen", prustete mein Satansweib heraus. „Er passt halt besser rein als du." Ich wollte gerade ein wenig Einspruch erheben, da flüsterte mir mein innerer Schweinhund zu, dann währe Britta ja frei. Damit ließ ich es erst einmal bewenden -- es stand Arbeit an. Schnell hatten wir uns angezogen, zuvor wollte Lis aber doch noch von mir geküsst werden. Das waren wir uns auch einfach schuldig. Unsere frechen Eskapaden hatten ja nichts mit unserer Liebe zu tun. Das war reines Vergnügen nebenbei. *** Also eines muss ich schon sagen, das Hauspersonal im Fotopark schien Spitze zu sein. Der Esstisch war bereits nett eingedeckt und auf einem kleinen Sideboard stand alles, was man zum Frühstück so braucht. Lis goss mir gerade einen Kaffee aus einer Warmhaltekanne ein, da kamen auch schon Britta und Egon aus ihrem Zimmer. Natürlich gab es keinerlei Peinlichkeiten, Lis gab Egon einfach einen Morgenkuss und Britta fiel mich an. Dann küssten sich auch noch die Frauen. Egon und ich konnten uns beherrschen. „Hau ordentlich rein Egon", sprach ich diesen an. „Dynamisch fotografieren macht Hunger. Wir müssen uns ranhalten, pro Motiv werden zwischen 30 und 50 Bilder erwartet. Ist das Model gut und die Deko passend, dürfen es gerne auch doppelt so viele sein. Das haben wir ja gestern ausführlich besprochen. Was Britta betrifft, mir wurde gesagt, sie solle mir assistieren. Es war ...
... da ja keine Rede davon, dass du mitspielen würdest. Wie ist das Lis, hast du Lust mal wieder ..." „Ich habe mir das schon so gedacht", nuschelte mein Weib mit vollen Backen ihr Frühstücksbrötchen kauend. „Aber da fiel mir ein, du Paul bist den Job gewohnt, Egon nicht. Warum sollen wir zwei ungeübte Leute zusammen stecken. Ich zeige Britta schnell, wie das mit dem Aufhellspiegel funktioniert, dann nimmst du sie als Assistentin. Du kannst ihr ja beibringen, wo es mangelt und Filme tauschen entfällt ja. Was sagst du Britta?" „Soviel Gribbs hob ich", kam es lächelnd von ihr. „Dann werde ich Egon assistieren. Ich weiß ja Bescheid, was Sache ist, und kann darauf achten, dass er das Richtige macht", fügte meine erste Assistentin überhaupt, noch an. „Gut. Ich hab nur noch eine Bitte: Hältst du vorher eine Einführungsrede für Neulinge? Ich fürchte alle Models am Wochenende sind welche." „Klar", sagte Lis, dann schmierte sie sich genussvoll ein neues Honigbrötchen. Die Uhr ging auf neun. Der Türsummer brummte. Es war wieder mal Nikita. Außer der Morgenbegrüßung wurde wenig gesprochen. Ich trank meinen Kaffee aus, dann schnappe ich mir meine Fototasche. Egon hatte ich eine Kamera ja schon gestern geliehen. Dass die Tasche normalerweise meine Assistentin trägt, übersah ich heute gnädigerweise. *** Auf Bänken rund um einen großen Schattenbaum tummelten sich unsere ersten Opfer. Wie meist sahen sie uns erwartungsvoll und ein wenig ängstlich entgegen. Auch ...