1. Am Pranger - Marthas Schicksal


    Datum: 02.04.2021, Kategorien: Nicht festgelegt, Autor: byKrystanX

    ... Folterknechte warten geduldig. Sie rochen den Essig und wusste um die schmerzhafte Schikane. Beide Burschen grinsten sich an. Dann holte einer aus und schlug abermals mit voller Kraft auf Marthas noch nicht verletzte Schenkel. Wieder fühlte es sich führ die junge Frau an, als wolle man ihr die Haut abreißen. Diesmal verstummte ihr Schrei jedoch in dem mit Essig gefüllten Schwamm in ihrem Mund. Übelkeit überkam sie und nur mit mühe konnte sie sich überwinden, durch die Nase die saure Luft einzuatmen.
    
    „22!", schrie Heinrich. Ihm missfiel es genau wie Alfred, dass das Mädchen nicht mehr so laut schrie. Doch keiner dachte daran, ihr den Knebel aus dem Mund zu nehmen.
    
    Heinrichs Knechte wechselten sich nun wieder mit ihren Schlägen auf das Gesäß, die Schenkel und die Scham des Mädchens ab. Martha war inzwischen benommen von der Pein und dem scharfen Geruch in ihrer Nase. Als der 40ste Schlag genau ihre wunde Fotze traf, hing sie nur noch regungslos am Pranger. Die Männer lächelten sich zufrieden zu und gingen sich jeweils einen Krug Bier holen.
    
    Der Priester und Hilde kamen zu ihr um überprüften, ob sie noch lebte. Martha röchelte leicht als Alfred ihr den Knebel entfernte. Speichel und andere Säfte tropften aus ihrem Mund. Die Menge murmelte leise. Erst jetzt schienen sie zu realisieren, dass man das Mädchen fast tot geprügelt hatte. Mancher, der sie zuvor verurteilt hatte, empfand so etwas wie Mitleid. Es reichte nicht um ihr zu helfen, doch wanden sich ihre Blicke ab ...
    ... und ergötzten sich nicht mehr weiter an ihrem Schicksal, an dem sie in ihren Augen aber selbst Schuld hatte. Sie musste schuldig sein, denn sonst, ja, was wäre sonst? Es gab keine Alternative. Sie war schuldig und hatte dafür ihre gerechte Strafe erhalten.
    
    Das Donnern wurde lauter und inzwischen blies ein kühlender Wind durch das Dorf. Während sich die Menge langsam zerstreute, wusch Hilde noch einmal Marthas Wunden mit dem Essig. Dann nahm sie den Schwamm und ihre Tücher und ließ ihre ehemalige Magd am Pranger zurück. Auch Friedrich hatte sich das Schauspiel nicht länger angesehen. Der Bauer war wie viele andere in der Schenke des Dorfs verschwunden.
    
    „Die Verurteile bleibt heute Nacht hier am Pranger! Jeder der will, darf sich an ihr gütlich halten, schließlich ist sie eine bekannte Hure im Dorf.", verkündete der Vogt mit lauter Stimme. Dann wandte er sich an seine Männer und meinte: „Schafft sie im Morgengrauen aus dem Dorf. Ich will ihre Fotze morgen nicht mehr hier sehen."
    
    ***
    
    Die Knechte lachten und während der Gewittersturm aufzog, schienen die Einzigen, die noch bei dem Mädchen am Pranger verblieben waren. Die schwüle Hitze des Tages war vergangen und der warme Sturm schien nur direkt aus einer frostigen Hölle zu kommen. Auf Marthas Haut hatte sich eine Gänsehaut gebildet, doch die Brise, die über ihre Haut glitt, war nicht der einzige Grund.
    
    Einer der Männer hatte seinen Penis hervor geholt und rieb ihn sich, als er in ihr verweintes Gesicht blickte. Die ...
«12...8910...15»