1. London Calling 07


    Datum: 18.04.2021, Kategorien: Erotische Verbindungen, Autor: byplusquamperfekt

    ... zwanzig, durchschnittlich hübsch, aber überdurchschnittlich liebenswert. Wir freundeten uns sofort an.
    
    Wir saßen uns schräg gegenüber, vielleicht fünf Meter voneinander entfernt, aber wir waren ständig am chatten. Was damit zusammenhing, dass wir nun ein erstes E-Mail Programm hatten, welches wir für die Arbeit so gut wie nie gebrauchten, aber für unsere Zwecke war es doch sehr geeignet. Ich hoffe nur, dass niemand jemals die Inhalte unserer Austausche dort prüfte. Es fing ganz harmlos an. Wir sprachen über das Wochenende und Partys.
    
    Irgendwie kam ich drauf, dass es für mich wohl langsam mal wieder Zeit wäre, ordentlich einen wegzustecken. Das teilte ich ihr, zunächst noch recht blumig umschrieben, mit. Als Antwort kam, dass auch sie einer satten Füllung ihrer Körpermitte nicht abgeneigt wäre. Ab diesem Zeitpunkt hatte jede unserer Botschaften einen sexuellen Unterton und waren zum Teil trotz humorvollen Stils so geil, dass ich aufgrund dessen mit halbem Ständer aufstehen musste, wenn der Job es erforderte.
    
    Die Tatsache, dass wir dem anderen ins Gesicht sahen, während die nächste schlüpfrige Antwort gelesen wurde, trug sicherlich dazu bei. Leider ging das Spiel nur über zwei Wochen weiter, denn dann wurde Stefanie in die Einkaufsabteilung versetzt, die im Büro über uns saß. Als Ersatz bekamen wir eine nette, aber bei weitem nicht so aufregende Kollegin, die aber ihre Arbeit auch sehr gut machte. Wir hätten ja mit unseren E-Mails weitermachen können und schrieben auch ...
    ... die eine oder andere Zeile, aber der Reiz war durch das Fehlen des Augenkontaktes ein wenig verloren gegangen.
    
    Das hinderte uns aber nicht daran, außerhalb der Arbeit in Kontakt zu bleiben. Es stand ein Whoop Whoop an und ich lud sie ein. Flirten und über Sex fantasieren mal außen vor gelassen, sie war fast zehn Jahre jünger als ich, also ging es von Anfang an mehr in Richtung Freundschaft und so fantastisch wie sie drauf war, avancierte sie gleich zu einem potentiellen Mitglied unserer Wahlfamilie. Sie fand die Party klasse und freundete sich auch sofort mit meinen Freunden an, insbesondere mit Sam, der mit ihr zusammen das Kind in ihm raus ließ. Nach der Party waren wir wieder alle in Sams und Andys Wohnung, schauten Star Wars auf Laserdisk und kuschelten alle zusammen. Da wir die ganze Nacht durchgetanzt hatten und körperlich ziemlich hin waren, fing Stan eine neue Tradition an, die uns allen sehr viel Freude bereitete. Er konnte wunderbar und sehr professionell massieren. Nach dem Marathontanzen auf E werden natürlich insbesondere Beine und unterer Rücken in Mitleidenschaft gezogen, daher waren seine kundigen Hände, die alle Verhärtungen und Spannung soooo schön zum Schmelzen brachten, einfach himmlisch.
    
    Damit er nicht der einzige war, der ohne eine solche spezielle Zuwendung auskommen musste, versuchte ich mich dann an seinem Rücken. Überrascht, aber wohl angenehm so, teilte er mir mit, dass ich ein Naturtalent sei und versprach, mir bei den nächsten Gelegenheiten ...
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