1. HomoLepus 07


    Datum: 23.04.2021, Kategorien: Romane und Kurzromane, Autor: byAldebaran66

    ... intensiver auf mich wirkten, als zuvor die kräftigen. Bei ihr waren die Bewegungen weiter ausholend, rieben länger an mir hin und her, auf und ab. Als dann die Vierte zu mir kam, war ich davon überzeugt, dass es eine Art Test war. Sie wollten das Spielzeug von Sandra einmal ausprobieren und würden sich sicher darüber unterhalten, wie gut sie es fanden.
    
    Die vierte Frau war ein Mittelding von den Dreien zuvor. Sie machte allerdings alles mit mehr Raffinesse, variierte mehr und gab mir mehr als die Drei zuvor. Dabei klebten wir nur mit den Unterleibern aufeinander. Ihr Oberkörper stand von mir weg und ihr Kopf war so gehoben, dass sie mir ins Gesicht sehen konnte. Sie hatte wunderschöne blaue Augen und sah mich an, als wenn sie den Schalk im Nacken hätte. Neben den Augen war es ihr Lächeln, was mich faszinierte. Ihr ganzes Gesicht schien nur aus Lächeln zu bestehen und das nicht nur um den Mund. Ihre kleinen Lachfältchen um die Augen und Mundwinkel vervollständigten den Ausdruck von wirklichem Empfinden. Diese Mimik war echt, nicht so gestellt wie bei vielen anderen Menschen. Der Spaß strahlte aus ihrem Gesicht.
    
    Gerne hätte ich noch eine Runde mit ihr gedreht, aber dieser Teil der Show war vorbei. Sie setzte sich wieder hin und ich stand wie bestellt und nicht abgeholt da. Sandra schien noch einen Augenblick zu überlegen, was sie jetzt mit mir machen sollte, aber sie entschied anders und zeigte mir an, dass ich jetzt entlassen war. Also ging ich zur Treppe und langsam nach ...
    ... oben. Dabei konnte ich nicht anders, als besonders deutlich mit meiner Blume zu wackeln. Das wurde mit einem Lachen der fünf quittiert.
    
    Ich wusste nicht, wo ich jetzt hingehen sollte, und entschied mich für das Kissenzimmer. Es war mir immer noch der liebste Raum. Konnte man doch so schön auf dem weichen Untergrund liegen und herrlich vor sich hin schlummern. Als ich dort angekommen war, löschte ich das Licht, ließ aber die Tür offen, damit Sandra sehen konnte, wo ich mich aufhielt.
    
    Dann stapelte ich einige der Kissen so auf, wie ich es am besten fand, drehte mich um und ließ mich einfach rückwärts auf den Berg fallen. Weich schlug ich auf die Unterlage auf und war sofort bequem umfangen. Sofort schloss ich die Augen und war schon bald im Land der Träume angekommen, während ich noch immer die Stimmen der Fünf von unten, an meine Ohren dringen hörte. Sie waren immer noch bester Laune und lachten amüsiert über dies und das.
    
    Wie lange sie dort noch unten waren, kann ich nicht sagen, aber es war noch vollkommen dunkel, als ich aus dem Tiefschlaf aufwachte. Irgendetwas war anders, hatte mich geweckt. Als ich dann soweit war, meine Umgebung wieder wahrzunehmen, bemerkte ich eine Hand, die langsam aber sicher ihren Weg an meinem einen Bein fand. Sie war dabei sehr vorsichtig und fast zögerlich. Vielleicht nahm sie sich aber auch nur viel Zeit, wusste, dass sie diese auch hatte.
    
    Langsam kam sie höher, strich zärtlich über das Fell und fuhr langsam weiter nach oben. Schon ...
«12...151617...29»