1. HomoLepus 07


    Datum: 23.04.2021, Kategorien: Romane und Kurzromane, Autor: byAldebaran66

    ... dass ihr Kopf auf meinem Schoß lag.
    
    Sofort spürte ich die Wärme und das Gewicht ihres Kopfes, konnte und wollte aber nichts dagegen tun. Ich ließ es einfach geschehen und empfand es als sehr angenehm, besonders als sie sich noch ein wenig räkelte und sich damit noch mehr in mein Fell eingrub. Es schien ihr sehr zu gefallen und nutzte es dementsprechend aus.
    
    Dann konnte ich einfach nicht mehr anders. Meine eine Hand fand ihren Kopf, ihre Haare und wühlte sich langsam hinein um ihre Kopfhaut zu streicheln und massieren. Dabei entstiegen Annas Mund Laute des Wohlseins und ich fühlte mich in meinem Tun bestätigt. Gleichzeitig auch dazu ermutigt, weitere Forschungen an ihr auszuführen. Ich variierte immer wieder die Streicheleinheiten, führe sie mal am Hinterkopf, mal auf der Stirnseite aus. Fand dabei Stellen, die ihr mehr oder weniger zusagten. Einige Stellen schienen jedenfalls besonders geeignet zu sein, sie dort zu verwöhnen. Sie mochte es besonders hinter den Ohren und an zwei Stellen rechts und links am Hinterkopf. Das hieß nicht, dass sie es sonst nirgends mochte. Ganz im Gegenteil. Es gab keinen Quadratzentimeter, der nicht nach meinen Streicheleinheiten lechzte.
    
    Ich konzentrierte mich schnell mehr auf Anna als auf die Sendung. Selbst wenn Werbung kam, begann ich nicht wie ein Wilder von einem Sender zum anderen zu schalten. Etwas was ich normalerweise immer machte, das brachte andere Menschen manchmal zur Raserei. Nicht so Anna. Selbst wenn ich es sonst ...
    ... machte, interessierte es sie nicht weiter. Schon gar nicht jetzt. Sie nahm meine Berührungen entgegen und genoss sie mehr und mehr.
    
    Sicher eine Stunde oder mehr lag sie mit ihrem Kopf auf meinen Beinen und regte sich nicht einmal. Eingeschlafen war sie aber auch nicht, das hätte ich gehört, denn dann atmete sie anders. Tiefer und ruhiger als sonst. Zu oft hatte ich es in den Nächten gehört, um es jetzt nicht zu erkennen.
    
    Also streichelte ich sie die ganze Zeit weiter, während das Fernsehprogramm an mir vorbei lief. War es für Anna schön gekrault und gestreichelt zu werden, erfreute ich mich an den feinen Haaren, die ich jetzt zwischen den Fingern fühlen konnte. Mit den Pfoten wäre dies nicht möglich gewesen. Also ließ ich meine Finger immer wieder durch das seidige Haar gleiten und nahm es in meine Gefühlswelt auf.
    
    Irgendwann fing Anna wieder damit an, sich ein wenig zu rekeln. Dabei rutschte ihr Kopf vollends in meinen Schoß und drückt sich gleichzeitig gegen meinen Bauch. Was ich nicht dabei bedacht hatte, war mein kleiner Freund, der sich ebenfalls dort befand. Er lag jetzt unter ihrem Kopf und fühlte ebenfalls das Gewicht ihres Schädels. Dabei wurde er leicht zusammengedrückt, was er damit beantwortete, dass er sich dagegen stemmte. Er füllte sich langsam mit Blut und wuchs stetig in Umfang und Länge.
    
    Es war mir fast peinlich, denn Anna musste es eigentlich unter ihrem Kopf fühlen. Zu sehr drängte er zwischen meinen Unterleib und ihren Kopf. Aber es machte ihr ...
«1234...29»