1. HomoLepus 07


    Datum: 23.04.2021, Kategorien: Romane und Kurzromane, Autor: byAldebaran66

    ... meiner Handfläche befand zu versteifen. Wie eine kleine Murmel wurde sie härter und begann unter meiner empfindlichen Haut zu rollen.
    
    Sonst veränderte sich nichts bei Anna. Nur diese körperliche Reaktion war zu spüren. Als sie dann ihre Hand von meiner nahm, hörte ich nicht damit auf. Ich schob die Hand weiterhin vor und zurück, beschrieb einige Kreise und drückte sie dann hin und her.
    
    Auch wenn Anna jetzt wusste, dass ich nicht schlief, störte es sie nicht. Im Gegenteil. Sie legte sich genau so hin, wie ich es am leichtesten hatte. Daraufhin machte sie noch einen tiefen Atemzug, blieb dann aber regungslos liegen. Nur noch ihre harte Brustwarze verriet, wie gut es ihr tat.
    
    Am nächsten Tag war ich dann mehr als überrascht. Hatte ich mir doch schon Sorgen um meine weitere Zukunft gemacht, so änderte es ich sofort, als ich einen bekannten Briefumschlag in der Hand hielt. Zuerst war ich mir nicht sicher gewesen, denn es hätte ja auch eine Art Abschiedsbrief sein können, aber dem war nicht so. Er besagte nur, dass ich mich am Wochenende wieder bereithalten sollte. Da Anna am Wochenende Pizza ausfuhr, passte es mit sehr gut. Wir würden sowieso nicht viel voneinander haben.
    
    Am Freitagabend legte ich, kurz bevor ich ging, Anna noch einen Zettel auf den Küchentisch auf dem stand, was sie für mich tun konnte. Ein paar Besorgungen mussten noch getätigt und Vorräte aufgefüllt werden. Dann verließ ich mit meiner Tasche die Wohnung und wurde wenig später abgeholt.
    
    Kapitel ...
    ... 17
    
    Doch wir fuhren nicht zum Gutshof, sondern einmal mehr zum Studio. Als ich das sah, war ich schon gespannt darauf, ob ich die Häsin wiedersehen würde. Ich hätte mich darüber gefreut, aber sie war nicht im Vorraum noch im Studio. Sandra war gerade dabei, die Kulisse zu ändern. Als sie mich sah, deutete sie mir an, mich hinzusetzten und zu warten, was ich dann auch tat.
    
    Sandra sah aus wie fast immer. Auch wenn ich wusste, wie wandelbar sie war, mochte ich ihr Outfit immer noch am liebsten, wenn es das damenhafte in ihr weckte. So wie an dem Tag.
    
    Wieder einmal hatte sie eine etwas streng wirkende Kombination an. Blaser, darunter Bluse, halblanger Rock und Pumps. Dazu das Haar hochgesteckt und nur dezent geschminkt.
    
    Auf dem Boden war diesmal tiefdunkler Kunstrasen ausgelegt worden und der Hintergrund zeigte einen Berg. Alles in allem sah es aus wie eine Alm. Dazu hatte man einige langstielige Blumen in den Rasen gesteckt, auf denen ab und zu Insekten saßen. Wenn man es so betrachtete, musste es in etwa dem Maßstab entsprechen, in dem ein Hase wie ich fast natürlich wirken würde. Man hatte sich wirklich Mühe gegeben. Dabei konnte ich mir nicht vorstellen, dass Sandra das alles gemacht hatte. Aber vielleicht täuschte ich mich da auch.
    
    Es dauerte noch eine halbe Stunde und einige Korrekturen von Sandra, bis sie damit zufrieden war. Sie sah es sich noch aus verschiedenen Winkeln an und nickte dann zur Bestätigung.
    
    Das Einzige war ihr dann noch nicht gefiel, war ...
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