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Mallorca V"Der Freundschaftsdienst"
Datum: 04.06.2021, Kategorien: Inzest / Tabu Autor: byLohrbastian
Es war wieder einer dieser nicht endenden Tage des Müßigganges. Alleine und mit der Welt zufrieden ging ich den kommenden Tag ganz gemächlich an. Meine beiden Gespielinnen waren irgendwo unterwegs um die Konjunktur der Balearen im alleinigen Kraftakt selbstlos anzukurbeln. Und wenn ich mir die Preisschilder der diversen Boutiquen ihrer letzten Raubzüge betrachtete, schafften sie das auch problemlos. Ich sah meine über Jahre angesammelte pekuniäre Potenz innerhalb kurzer Zeit ins Bodenlose abgleiten, wenn ich dafür gerade stehen müsste. Derweil belastete Julia noch das Konto ihres Mannes, quasi als Wiedergutmachung der voran gegangenen Verletzungen. Spätestens nach der ersten Kreditkartenabrechnung die ihr Mann erblickt, würde diese Möglichkeit des Konsums wohl auch verschlossen sein. Die Zeitungen langweilten mich heute und eigentlich auch alles anderer. Es gibt so Tage an denen sich mindestens eines der Augen auflehnt aufzuwachen, und schafft man es dann doch, verweigert sich der restliche Körper anschließend solidarisch mitzuziehen. Heute musste also ein kaltes Getränk, eine leichte Brise und herrliches Wetter völlig ausreichend sein, um meine grundlegenden Bedürfnisse fürs Erste zu decken. Dabei ist der Erholungsfaktor nicht zu unterschätzen. Für Menschen die Zeit ihres Lebens darauf getrimmt wurden, ihre kognitiven Fähigkeiten permanent zu erweitern oder zu erhalten, werden erst erhebliche Regenerationsmechanismen frei gesetzt, wenn die totale geistige ...
... Untätigkeit eintritt. Diesen Zustand zu erreichen ist je nach äußeren Einflüssen und eigener Ausgeglichenheit nicht immer einfach. Zugegenermaßen erreicht man diesen Gemütszustand auch mit ausuferndem Alkoholkonsum, nur der Erholungseffekt stellt sich dann nicht ein. Aus dem eintönigen Trott des Nichtstuns riss mich das Klingeln meines Mobilfons. Mein Nachbar Bertran war dran und bat mich um einen Freundschaftsdienst. Bis auf einen gelegentlichen Plausch an der Grundstücksgrenze oder im benachbarten Einkaufszentrum hatte ich eher sporadischen Kontakt zu Ihm. Ich wusste einzig, dass er ein erfolgreicher Fotograph war, der immer wieder in den diversen Publikationen und Modezeitschriften lukrative Aufträge hatte. Sein offizieller Name war ein schmückendes Künstlerpseudonym, tatsächlich hieß er ganz profan Müller, Meier oder Schmidt. Außerdem waren seine weiblichen Begleitungen auf den verschiedenen Festen der überschaubaren deutschen Balearenbewohner durchgängig auffallend schön. Tatsächlich stellte sich meist heraus, dass es sich um Models seiner laufenden Produktionen handelte. Auf einer Veranstaltungen, eines ebenfalls benachbarten Verlegerehepaars aus der Schweiz, hatten wir uns auf die Empore verzogen und die vermeintliche mallorquinische Schickeria mit unseren bösen Kommentaren analog zu den Herren Walldorf und Stadler bedacht. (Wer ist nicht weiß, die beiden Herren sind Chefkommentatoren in einer amerikanischen Sendung!). Dank eines gleichen Humors wurde es ein ...