1. Lange Winter


    Datum: 05.06.2021, Kategorien: Inzest / Tabu Autor: byMaria1969

    ... dämmern. Bestimmt hat er sowas regelmässig hier. Er griff in eine Schublade, legte mir einen Prospekt der Familienberatung auf den Tisch. „Dann sollten sie das nicht alleine mit sich abmachen. Hier bekommen sie kostenlose und unverbindliche Beratung. Nehmen sie das wahr!" Seine Worte waren sehr eindringlich.
    
    „Danke Dottore!"
    
    Mit hängenden Schultern schlich ich aus der Praxis. Sah mir den Prospekt genauer an. Eine Adresse davon schien nicht so weit zu sein, mit dem Bus fuhr ich dort hin. Musste tatsächlich nur eine halbe Stunde warten bis ich an der Reihe war. Das folgende Gespräch dauerte mehr als 2 Stunden und half mir wirklich etwas.
    
    Ich sagte Franco erstmal nichts. Auch nicht Bernardo oder Carlo, die sollten nach Möglichkeit ihre Ausbildung beenden und schließlich war es meine eigene Schuld. Franco ging mir auch weiterhin aus dem Weg. Wenn wir redeten dann nur kurz, prägnant und zweckgebunden. Die ersten Gäste zu den Osterferien und später Pfingsten kamen, er musste daher mit mir über Organisatorisches reden.
    
    Vielleicht 4 oder 5 Monate konnte ich meinen Zustand verbergen. Franco ahnte es dann ganz sicher, sagte aber nichts. Die Gäste bemerkten es auch. Freuten sich mit mir und Franco. Wunderten sich vielleicht bisschen dass mir Franco aus dem Weg ging, mit Missachtung strafte. So eng aufeinander hier oben kann man wenig verbergen. Genauso umgekehrt wie man Stimmungen zwischen den Gästen recht gut mit bekommt.
    
    Eines Tages im August war Franco plötzlich ...
    ... weg, ich sitze alleine mit dem dicken Bauch und vollbesetzten Zimmern da. Zu meiner Schande konnte ich noch nicht mal sagen ab wann er genau abgängig war, wir sahen uns oft nur einmal am Tag in der Küche beim Essen, er verrichtete seine Arbeiten am Hof gewissenhaft, ging mir ansonsten aus dem Weg.
    
    Wir, also vor allem die Nachbarn und auch die Gäste suchten lange, ging man zuerst von vielleicht einem Unfall bei der Waldarbeit aus. Wie man nach einem Tag intensiver Suche nichts fand sah ich Zuhause in seinem Zimmer und im Keller in der Werkstatt nach. Und im Fahrzeugschuppen. Der Dorfpolizist unten aus dem Tal begleitete mich dabei misstrauisch, befragte auch die Gäste.
    
    Es war systematisch eingesammelt worden was man zum Leben brauchen könnte. Der Koffer fehlte, ebenso seine Personalpapiere. Viel Unterwäsche und seine ganzen guten Klamotten. Im Keller die wichtigsten Werkzeuge. Und der neuere Schlepper fehlte, dazu die große Frachtkiste welche hinten an der Ackerschiene als „Kofferraum" oder „Rucksack" eingehängt werden kann.
    
    Mehrere Telefonate ins Tal (Im Sommer ging das Telefon, meistens jedenfalls) ergaben dass Franco mit dem Schlepper an der Tankstelle gesehen wurde und dann Richtung aus dem Tal hinaus abgebogen war.
    
    Von da an ging man auch offiziell nicht mehr von einem Unfall aus und die Suche wurde sogleich eingestellt. Der Blick meiner Nachbarn auf mich wandelte sich von Mitleidig mehr hin zu spöttisch, nur die ewigen Junggesellen witterten ihre Chance und ...
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