1. Das Haus


    Datum: 14.06.2021, Kategorien: Hausfrauen Autor: byrokoerber

    ... Geschöpfe
    
    gegen das, was wir da an Kundschaft hatten."
    
    „Nun ja", kicherte Katja, wie meist, „aber so schlecht, fand ich das gar nicht."
    
    „... und ich gebe es leider gleich zu", beteiligte sich auch Diana an dem Gespräch, „ich habe viel dazugelernt. Es hat sicher seine Vorteile, seine ganze Freiheit herauszulassen.
    
    „Du meinst sicher Frechheit", musste jetzt auch Uta laut lachen. „Wie ich aber erkennen muss, seid ihr im Prinzip keineswegs dagegen, wie unser erster Testtag ablief."
    
    „Warum auch?", stellte Sonja die berechtigte Frage. „Nur unsere Idee, mit der
    
    Goldenen Wand
    
    sollte etwas geändert werden. Da gab es zu viel Gedränge."
    
    „Und wie?", fragte Uta, bereits voll im Geschäftlichen verstrickt. „Sollen wie sie vergrößern, für acht Mann zum Beispiel?"
    
    „Also mehr Männer sind auf jeden Fall gefragt, das hat sich ja wohl gezeigt", sagte Sonja. „Wenn man für fünf Gäste nur vier Männer anbietet ..."
    
    „... was heißt Männer?", warf Diana ein. „Es waren ja nur Teile - zugeben die für diesen Abend wichtigste."
    
    „Kein Gerede, meine Damen, brauchbare Vorschläge sind gefragt. Vorschläge, bei denen auch die Männer mitspielen", brachte Uta wieder etwas Ruhe in die aufkochende Stimmung. Der erregende Anblick von steifen Männerschwänzen war sehr wohl auch noch in ihrem Gedächtnis.
    
    „Ich hätte da was", kam es grinsend ausgerechnet von Katja. „Ich erinnere mich an ein Tanzfest in meiner Jugend. Eine Gruppe Jungs wollte sich besonders hervortun und trat in ...
    ... engen weißen Turnanzügen auf. Heute würde man wohl Jogginganzüge dazu sagen ..."
    
    „... und wo ist der Witz dabei?", wollte ausgerechnet die sonst so fantasievolle Sonja wissen.
    
    „Die meisten Jungs waren sofort weg", kicherte Katja.
    
    „Kein Wunder", mische sich nun auch Diana ein. „Du sagtest enge Jogginganzüge? So eng, dass man gewisse Details erkennen konnte?"
    
    „Genau das", musste Katja zugeben.
    
    „Prima Idee", kam nun Uta eine Erleuchtung. „Wir kaufen ein paar Dutzend solcher Anzüge und bringen vorne eine Klappe an, wie bei bayrischen Lederhosen. Dies wird die Uniform aller Männer zu Beginn des Abends. Ihren Wunsch, unkenntlich zu bleiben, erfüllen wir am besten mit einer Stoffmaske über dem Kopf, welche die Augen freilässt und bis zur Nase reicht. Das hat den unbestreitbaren Vorteil, dass der weibliche Gast, auch schon einmal die Figur beurteilen kann."
    
    „Aber eine zweite Klappe hinten, zur Begutachtung der Arschbacken, hielte ich auch nicht verkehrt", warf Sonja ein.
    
    „Das ist eher unpraktisch", kam Katja immer mehr ins Kichern, „bei einem Jogginganzug ist es doch viel einfacher, diese einfach mal runterzuziehen ..."
    
    „Verstehe ich es richtig?", wollte Uta es genau wissen, „Maske ja, Klappe nein."
    
    „Ja", kam es fast im Chor. „Das macht es auch viel einfacher - keine Zusatzarbeit."
    
    „Gut, akzeptiert, noch etwas?", wollte Uta, die Chefin wissen.
    
    „Es klingt in unserem Fall etwas blöd, aber außer der Präsentation der Männer, würde ich den großen Saal frei ...
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